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Halbgötter
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ZURZEIT HERRSCHT EIN ENDGÜLTIGER AUFNAHMESTOPP!


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Die Teams sind eingeteilt und deshlab haben die Halbgötter endlich Zeit sich mit ihren Teamkameraden zu unterhalten und auszutauschen, eine Pause steht an. Unterdessen merkt man immer mehr, dass es auf den Mittag zugeht, besonders jetzt, im Sommer. Es ist gerade Mitte der Woche, Mittwoch.


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Die Sonne zieht am Horizont weiter ihre Bahnen immer mehr Richtung Höhepunkt, während dementsprechend die Temperaturen steigen. Ganze 30°C haben wir schon wieder und das ist noch nicht die Höchsttemperatur!
Ansonsten zeigt sich der Himmel eher klar mit ein paar einsamen Wolken, die ihren Weg durch die Windstille suchen.



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 Cafeteria ( Esskatina)

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Lucinda

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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   Do Sep 27, 2012 1:38 am

----> von Lucindas Hütte

Ich trat durch die Tür und sah auf dem ersten Blick nur ein Gewimmel von Halbgöttern. Viele redeten mit eindander manche taten aber auch gar ncihts. Was sie da herumbrüllten wollte und konnte ich nicht hören, da ich schon wieder Musik hörte. Mir war es auch völlig egal welche "Beziehungsprobleme" alle hatten, Hauptsache sie ließen mich in Ruhe und zogen mich nicht mir hinein. Doch ich konnte eine gewisse Spannung spüren. Wahrscheinlich war hier shcon ne Menge geschehen, aber das interessierte mich auch nciht wirklich.
Ich drehte die Musik lauter und suchte mir währenddessen den nächsten Song aus. Langsam ging ich ein paar Schritte nach vorne. Leider schien heute nciht mein Tag zu sein, denn ich rannte schon wieder in etwas hinein. Nein, nicht in etwas, sondern in jemand! Dann dachte ich: "Heute ist nicht mein Tag"Ich hob meinen Blick um nachzusehen, in wen ich gerannt war. Vor mir stand ein hübscher Typ mit gegeltem, braunen Haaren. Er hatte eine Hündin bei sich, doch die Rasse konnte ich nicht erkennen. Aber soweit ich wusste, kannte ich sowie so nur zirka 3 oder 5 Hunderassen.
Ohne zu merken, dass ich eigentlich kein Freund von Hunden war, bückte ich mich leicht und hielt meine Hand hin, sodass sie daran schnüffeln konnte. Immerhin wollte ich hier keine Feinde haben und Tiere gehörten gewöhnlich auch dazu.

Out: Gibts hier ne Mindestpostlänge?
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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   Do Sep 27, 2012 2:17 am

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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   Do Sep 27, 2012 4:58 am

Ich musterte kurz den Typen der vor mir stand. Dunkelroter Hoody, Jeans, dunkle haare und grüne Augen. Ca. 10 cm. kleiner als ich. Dann nannte er seinen Namen. Areion, hatte ich noch nie gehört, aber was solls, bestimmt irgendetwas göttisches oder so. Ich sah kurz zu Havanna, die ihn neugierig anguckte und wild mit dem Schwanz wedelte. "Sie ist ein Pitbull-Mix", sagte ich und dann "Ich bin Zayn". Im so ziemlich gleichen Moment lief jemand in mich hinein. Ich drehte mich um und vor mir stand ein schwarzhaariges Mädchen. Sie bückte sich und hielt Havanna eine Hand hin. "Auch Hallo!", sagte ich mit einem leichten Grinsen in den Mundwinkeln. Meine Hündin musterte sie kurz, schnüffelte dann an ihrer Hand und warf mir diesen Sie-ist-in-Ordnung-Blick zu.
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Lucinda

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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   Do Sep 27, 2012 6:17 am

Als die Hündin an mir geschnüffelt hatte, blickte ich weider hoch. Gerade lief der Song "Pokerface" von Lady Gaga. Irgendwie mochte ich das Lied nicht. Erst jetzt realisierte ich, dass mich der Junge angesprochen hatte. Also nahm ich meine Ohrstöpsel aus meinen Ohren und schaltete die Musik ab. "Tschuldigung, Hab dich nicht gehört", meinte ich und wackelte kurz mit meinen Kopfhöhrern. Dann hielt ich - mal so höflich es eben ging - ihm die Hand hin und meinte monoton: "Ich heiße Lucinda." Währenddessen steckte ich meinen I-Pod wieder in meine Hosentasche, wo er gerade noch Platz hatte.
Der Junge sah ganz okey aus, zurzeit gelten sich ja fast alle Jungs die Haare. Gleich beim ersten Blick in sein Gesicht, spürte ich, dass er der Sohn einer der drei Götterbrüder - Zeus; Hades; Poseidon - sein musste.
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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   Do Sep 27, 2012 6:51 am

Ich lächelte.
Pit Pull.
Noch nie gehört.
Sowieso hatte ich eigentlich keine Ahnung, was es so für Rassen gab, es beschränkte sich bei mir auf die Schäferhunde, die es bei uns oben zu Genüge gab, und die weissen, pelzigen Gebirgshunde, die ein Typ aus dem Dorf aus Italien oder so einflog, um seine Schafe zusammenzuhalten.
Auf alle Fälle handelte es sich bei dem Hund, der mir gegenüber stand, um ein richtig schönes Exemplar. Ein Mädchen kam noch dazu, sofern man dies "dazukommen" nennen konnte. Irgendwie waren hier alle so tollpatschig zu Fusse, denn sie war diesem Zayn ziemlich vor die Nase gelaufen, wenn nicht sogar volle Kanone in ihn rein geklatscht. Und dafür sagte sie kein Wort, sondern bückte sich sofort zu dem Hund runter. Interessant.
Das Mädel schien auch neu da, ich hatte sie zuvor noch nicht gesehen gehabt, und sowieso, kam mir ihr auftreten extrem "neuartig" vor, aber ich konnte mich täuschen, zumal ich auch erst einige Tage hier beherbergt war und -glücklicherweise- noch kaum richtig viel Kontakt mit jemandem gehabt hatte.
Ich erinnerte mich an den Brief, der noch immer ungeöffnet auf dem Nachttischchen lag, neben dem Bild meiner Eltern. Ich hatte ihn nicht geöffnet.
Wieso? Weil ich wusste, was mich erwartete. Irgendeine Schönrederei von dem ganzen Mist, der damals passiert war.
Natürlich hatte meine Mutter ihn geliebt, diesen verdammten Gott. Wie konnte man so eine Kreatur auch NICHT lieben? Der hatte sowieso alle möglichen Tricks auf Lager, bestimmt. Aber meine Mutter war eine starke Frau, sie wusste, was sie wollte, oder was eben nicht.

Aber Poseidon war ein Gott. Der bekam immer was er wollte.

Was er mir wohl geschrieben hätte? Dass es Liebe gewesen wäre? Dass meine Mutter womöglich immer nur IHN geliebt hatte? Das wäre der allergröste Quatsch gewesen. Ich wusste, wen meine Mutter tatsächlich liebte.

Liam.

Meinen Vater. Und so gehörte sich das auch. Aber nein, der Herr Gott kann ja alles so drehen, dass es für ihn gut steht. Und wieviele Frauen er wohl schon rumgekriegt hat? Vermutlich viele ganz Problemlos, er ist ja ein Gott. Aber bei meiner Mutter war das Ganze anders verlaufen. Ich wusste ganz genau, was sich damals abgespielt hatte. Und dieser verdammte, schmutzige Brief würde meine Meinung nicht ändern.
Was sollte er denn sonst geschrieben haben, der Herr der Meere? Vermutlich, dass er immer für mich gesorgt hatte, und dass er mich so sehr liebte, und so'n Kram halt. Liam hatte dies nie zu mir gesagt, aber ich wusste, dass er für mich sterben würde. Denn er war mein Vater, mein VATER! Er hatte mich aufgezogen, ernährt, beschützt. Nicht dieser hochnäsige Schnösel, da oben auf dem Olymp. Am Besten wäre es gewesen, wäre die Wahrheit einfach nie ans Tageslicht gekommen, hätte ich nie meine Kräfte kennen gelernt, wäre es nie zu dieser verdammten DNA-probe gekommen.

Aber damit konnte der Herrgott ja auch rumspielen, bis alles nach seinen Wünschen war.

Mir war nicht zumute, mich in ein gespräch zu verwickeln. Meine dämlichen Gedanken hatten es erneut geschafft, dass meine Laune den Tiefpunkt erreichte. Und der Tag hatte noch nicht mal wirklich begonnen.

Ich blickte erneut nach draussen, dann zu dem Mädchen. Ob sie gehört hatte, wie ich mich vorgestellt hatte? Bestimmt nicht. War auch nicht weiter wichtig. Ich senkte den Blick zu der Hündin, schenkte ihr ein Lächeln und verabschiedete mich vorsichtig von meinem Gegenüber. Ich geh dann mal. Man sieht sich!, meinte ich entschuldigend und nickte dem Mädchen zu. Ich kannte ihren Namen nicht, aber das war nicht weiter schlimm, nett sein konnte man trotzdem.

Danach stiess ich die Tür auf und verliess die Cafeteria, blickte kurz zu Helen, Fynn und das dritte Mädchen, dass noch da war. Sie schien einige Jahre jünger als ich es selber war, aber da konnte man sich täuschen. Ich blieb kurz stehen. Sollte ich etwas sagen? Alle drei schienen nicht sonderlich enthusiastisch zu sein und blickten ziemlich grimmig aus der Wäsche. Passte ganz zu mir, meine Laune war auch bereits im Keller. Dennoch war ich gespannt, was uns erwarten würde. Ich blieb dennoch unschlüssig stehen, als ich Hufgetrappel hörte, welches mir allzu bekannt vorkam. Lilith näherte sich mir, in einigen Metern Abstand blieb sie stehen und beäugte kritisch Fynn. Ja, sie kannte den Jungen zu genüge. Bleib stehen. , befahl ich ihr gedanklich und war selbst überrascht über die Strenge die da mit ging. Ich wollte keine Probleme, und Fynn war mir nicht geheuer. Ihn zu entzürnen wäre das denkbar schlechteste, was ich im Moment tun konnte, es schien mir sowieso als hätte sich schon wer anders mit ihm angelegt diesen Morgen. Lilith blieb stehen, ihre Augen ruhten auf meiner Brust.

Hast du den Brief gelesen?, ich horchte auf. Wutentbrannt schaute ich sie an, ich spürte, wie langsam der Groll in mir aufging. Lilith ging zwei unsichere Schritte zurück. Sag deinem verdammten Herrn, dass ich seinen Brief nicht lesen werde. Dass ich seine Geschichte kenne, und dass er ein elender Frauenschänder ist. Dass ich meine Meinung über ihn niemals ändern werde, dass ich an MEINE Familie glaube. Dass er sich raushalten soll aus meinem Leben. Dass er mich in Ruhe lassen soll. Dass er sich meine Gabe an den Allerwertesten kleben kann und ich seine Hilfe nicht brauche. Sag es ihm, deinem Herrn. Diesem Elenden..., mir wurde schwindlig, ich sah Liliths Augen, welche sich weiteten, doch es war keine Angst, keine Wut, die in ihnen lag...
Es war die Sorge. Ich sank zu Boden, ich schwöre, mir war nicht schlecht oder so, es war eine übermenschliche Kraft, die mich zu Boden zog, und ich konnte mich nicht wehren, auch nicht, als mir schwarz vor Augen wurde, es kam einfach. Es war ein Gefühl von Ohnmacht, wie ich es nicht kannte, ich spürte meinen Körper nicht mehr, als ich nur einen Satz hörte, ein Zischen in meinen Ohren.

Hüte deine Zunge, Unwissender..., es war eine rauhe, rauchige Stimme, wie ich sie noch nie vernahm. Hätte ich meinen Körper noch gespürt, wären mir garantiert die Haare zu Berge gestanden. Ich weiss nicht, wie lange ich "bewusstlos" war, es waren mit Sicherheit nur wenige Sekunden gewesen. Schnell rappelte ich mich wieder hoch. Gott, DAS war jetzt aber merkwürdig gewesen. Was die drei nun von mir dachten? Einfach so das Bewusstsein zu verlieren, wieder aufstehen und tun als wäre nichts gewesen.

Wobei, ich musste an Helen denken, damals, als ich sie das erste Mal gesehen hatte, war sie ja auch halb verblutet am Boden gekauert, und im Wald gestern hatte ich auch eine Szene beobachtet, die recht anormal gewesen war. Ausserdem, konnte ich denn etwas dafür, dass jemand meine Gedanken lesen konnte und mich davon abhalten wollte, zu denken?

Nein!

Das war bestimmt wieder ein Werk des Gottes in mir gewesen. Diesem Mistkerl... Und trotzdem... Ich hatte vermutlich zum ersten Mal seine Stimme vernommen. Oder, hatte ich es mir nur eingebildet? Nein, bestimmt nicht. So was bildete man sich nicht ein. Ausserdem war mir diese eigenwillige Stimme im Kopf hängen geblieben, die prägnanten Worte hatten die Macht meiner Gedanken übernommen. Ich hielt Lilith auf Abstand, auch wenn ich deutlich merkte, wie unruhig sie war. Sie tänzelte auf der Stelle herum, was sehr, sehr, sehr dämlich und schwerfällig aussah, als würde sie gleich umkippen (sie erinnerte mich an einen Elefanten mit einem gestörten Balance-Gefühl, oder an ein Nilpferd, welches sich am Balett versuchte...), normale Pferde sahen dabei anmutig aus, sie sah einfach aus wie ein Hängebauchschwein. Es war einfach... Lächerlich!
Dennoch wusste ich, dass ich damit nicht zu spassen hatte. Wie lange würde ich sie auf Distanz halten können? Obwohl... Gerade jetzt fühlten sich meine Gedanken stärker denn je an, und das war absolut Recht so. Wer wusste, ob nicht bald ein wildgewordenes, trojanisches Pferd auftauchen würde.

Ich wendete mich an Fynn, Helen und das andere Mädchen, welches ich schon Mal gesehen, allerdings ihren Namen nicht gehört hatte. Geht ihr auch zum Schulgebäude, wegen der Einteilung?, fragte ich in der üblichen Gelassenheit, um die Stille zu überbrücken. Ich wollte nicht peinlich-berührt dastehen oder als "Freaky" abgestempelt werden, auch wenn dies wohl nicht mehr auszuschlagen war, bei der jetztigen Aktion. Lilith schnaubte leise, doch ich ignorierte sie.


Zuletzt von Areion am Do Okt 18, 2012 1:03 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   Fr Sep 28, 2012 9:21 pm

Areion zog meine Aufmerksamkeit auf mich als er sich verabschiedete. Besonders lang geredet hatten wir zwar nicht, aber wenn ich so darüber nachdenke, dass wir mindestens den gesamten Sommer in einem Camp verbringen werden würden, würde sich das bestimmt noch ändern. "Ja bis dann", meinte ich und Havanna schenkte ihm noch einmal einen besonders freundlichen Blick. Als er weg war wandte ich mich wieder an Lucinda. Sie war auf eine besondere Art ziemlich hübsch. Violette Haare, blau-graue Augen. Auch sie war kleiner als ich. Für mich war das kein Problem, ich war schon immer einer der größeren gewesen. Ich konnte mir ein Lächeln nicht verkneifen als sie mir die Kopfhörer zeigte. Irgendwoher kam mir das verdammt bekannt vor. Im Gegensatz zu mir hörte sie noch verdammt leise Musik. "Kein Ding", meinte ich und nahm ihre Hand an. "Ich heiße Zayn", dann fügte ich noch hinzu "rennst du als Begrüßung immer in andere Leute rein?"
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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   Fr Sep 28, 2012 9:30 pm

Den Jungen, der gerade ging, ignorierte ich gekonnt und konzetrierte mich mal darauf, dass ich nicht sofort abweisend wirkte. "Zayn ...", dachte ich. Mir kam dieser Name sehr bekannt vor. Aber woher? Naja, jedenfalls konnte ich nciht einmal lachen oder lächeln, als Zayn mich fragte, ob ich als Begrüßung immer in jemanden hineinrennen würde. Ich moch seinen Humor irgendwie, obwohl das ja ne Menge Leute hatten. "Normalerweise nicht, aber bei dir hab ich ne Ausnahme gemacht", antwortete ich und fragte dann: "Sag mal, wer ist denn dein göttliches Elternteil?" Ich wollte wissen ob sein Elternteil sich mit meinem Verstand, war für mich zwar nicht von Bedeutung, aber ich hatte trotzdem gefragt.
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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   Fr Sep 28, 2012 10:01 pm

"Ähm...", ich strich mir über die Haare, "Zeus, mein Vater ist Zeus." Warum sie das wissen wollte wusste ich nicht, eigentlich wollte ich nicht auf auf ihn 'reduziert' werden. Ich war 16 Jahre meines Lebens ohne ihn ausgekommen, also warum sollte ich das jetzt nicht mehr können? Der einzige Grund aus dem ich hier war, war das es immer noch besser war als zuhause. Wobei das nicht sonderlich schwierig war. Havanna knurrte kurz leise Gedacht. Wahrscheinlich hatte sie genau wie ich an meinen doch nicht-Vater gedacht, den sie genauso wenig mochte wie ich. Zu meinem Glück arbeitete er viel, so das ich nie zu viel Zeit mit ihm verbringen musste. Ausserdem mieden wir uns falls wir gleichzeitig zu Hause sein sollten, weil wir uns sonst sowieso nur anschreien würden, was den Rest meiner Familie ziemlich nervte.
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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   Fr Sep 28, 2012 10:38 pm

Zeus war also sein Vater. Dafür verhielt er sich ziemlich normal. Die meisten, die besondere Eltern - und ich rede von reichen oder berühmten Eltern - haben waren bis jetzt immer total aufgeblasen. Seine Hündin knurrte leise, und ich wurde leicht nervös. Hatte sie etwas gegen mich? Wie auch immer, ich konnte Tiere noch nie verstehen, weshalb ich wahrscheinlich noch nie eines hatte.
"Meine Mutter ist Selene; Göttin des Mondes", ich musste es hinzufügen, denn wer kannte bitte schon Selene? Sicher nur die, die griechische Mythologie sturdierten. Aber das sollte nicht heißen, dass ich sie nicht mochte.
"Wann werden hier denn die Gruppen eingeteilt?", fragte ich so halbwegs interessiert. Ich war von mir selber überrascht, dass ich gleich so viel mit einem Fremden redete. Vermutlich passte die Chemie, und versteht das bitte jetzt nciht doppeldeutig, denn ich war ja vergeben. Genau in dem Moment leutete mein Handy. Es war irgendein lauter Song, den ich gerade nciht erkannte. Ohne auf eine Antwort zu warten ging ich ran. Es war Oskar. "Hallo", sagte ich genervt. Klar zurzeit war alles friedlich, aber hatte er nicht Besseres zu tun, als mich dauernd anzurufen; er weiß doch, dass ich eine Halbgöttin bin, schließlich hatte er mich hergefahren.
"Hi Schatz! Ich wollte nur mal fragen wie's dir so geht - " "Natürlich gehts mir gut, was denn sonst?", unterbrach ich ihn. "Was ist denn jetzt schon wieder?" "Ich schließe endlich mal einen Funken von Freundschaft und du platzt dazwischen!" Stille am anderen Ende. Dachte er gerade nach? Dann gab er doch ein Lebenszeichen: "Tut mir Leid - " "Was?! Dass du -", ich brach ab, denn ich wollte, nicht, dass jemand meine Probleme zu hören bekam, "du weißt genau, was ich meine!" "Ja, aber das ist schon lange her!" "Das war erst letzte Woche! Und du hast nicht einmal den Mut dich zu entschuldigen! Was bist du? Eine Memme?" Langsam wurde es mir unengenehm. Ich hörte mich mal richtig wütend an, was ich wohl war. Aber wer ist bitte nciht wütend, wenn ihn sein fester Freund vor ner Woche betrogen hat und nichts mehr dazu sagte als " Das war nciht das, was du denkst! Sie ist meine Kusine" So etwas hasste ich. Also sagte ich noch, nachdem Oskar wieder schwieg: "Ich muss auflegen. Und lass mich wenigstens für einen Tag in Ruihe!" Somit legte ich auf und starrte noch kurz auf mein Handy, dass ich noch von meinem Onkel geschenkt bekommen habe; es war sicher älter als ich! Aber hauptsache ich konnte telefonieren. Dann steckte ich es in die Jackentasche meines dunkelvioletten Mantels, den ich noch nicht für nötig gehalten hatte auszuziegen.
" 'Tschuldigung ", meinte ich und die Wut ließ langsam nach. Na toll, jetzt hatte ich sicher schon einmal einen schlechten Eindruck gemacht. "Kleine Probleme mit ... Bekannten", erklärte ich kurz und widmete mich wieder meiner vorherigen Frage: "Alsoo ... wann werden die Gruppen eingeteilt?"
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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   Sa Sep 29, 2012 8:25 am

OFF: Entschuldige Fynn, dass ich so lange nicht geschrieben hab oder online war. Ich konnte die letzte Zeit nicht ins Internet und somit mich auch nicht abmelden.

Die Sonne wärmte mein Gesicht, dass Problem war, mir war gar nicht nach Sonne. Zu gern hätte ich jetzt eine kühle Brise, die mir endlich diese ganzen erdrückenden Ereignisse aus dem Kopf pusten würde. Ich fühlte mich einfach zermalmt und am Boden zerstört. Dabei war ich noch gar nicht richtig aufgestanden. Konnte ein Tag so gut anfangen und sich dann in so etwas verändern?

Fynn beachtete mich wieder, er ist sogar zu mir nach draußen gekommen. Er war mein einziger Anhaltspunkt überhaupt hier zu bleiben. Er war kein Freund, jedenfalls noch nicht. Aber sicherlich befand er sich auf dem besten Weg dort hin. Nein, er war ein Freund ... was redete ich da für einen Quatsch. Er ist mir wichtig und das verdammt nochmal total. Ich brauchte ihn, auch wenn es nicht gut war, von jemandem abhängig zu sein. Doch bei ihm störte es mich keineswegs.

Wäre da nur nicht diese Halbgötter Sache, die mir einen krassen Strich durch die Rechnung eines normalen Menschen machte. Ich wollte nicht akzeptieren, dass ich von nun an mit diesen Menschen ach Halbgöttern leben musste. Fynn war kein Problem. Und Areion sicher auch nicht. Er war nett. Aber der Rest ... insbesondere Blondie. Sie hing mir sowas von zum Hals raus und dabei wusste ich noch nicht einmal ihren Namen. In mir köchelte die Wut von eben und ich begann mir ein zu bilden irgendwo ein Grummeln war zu nehmen. Stumm schüttelte ich den Kopf und sah zu Fynn hinüber. Auf seine Frage hin hatte ich nicht geantwortet, man sah mir doch ohnehin an, wie schrecklich dieser Tag war. Aber sein Anblick erschreckte und überraschte mich zu Gleich. Er sah ... rot aus. Als wäre er einen 2000 m Sprint gelaufen und nie angehalten oder langsamer geworden. Und man konnte noch leichte Brandblasen erkennen. Warum hatte ich sie eben nicht gesehen? "Was zum ...? Wer war das? Doch nicht etwa Blondie." Ich wusste, dass sie es war, auch wenn ich es nicht gesehen hatte. Und dieser Gedanke brachte mich zur Weißglut.

Wütend starrte ich zu dem Mädchen bei dem verkohlten Baum. Sie hatte sehr langes, schönes hell Braunes Haar und konnte nicht älter als zwölf Jahre sein. Sie sah irgendwie mitgenommen aus und ich schloss sie in mein Herz. Ich wusste wirklich nicht wie alt sie war, aber als ich so alt war wie sie habe ich noch mit meinen Freunden im Garten gespielt, und lehnte nicht an einem verkohlten Baumstumpf. Ich fühlte mich hier immer unwohler. Was machten die mit uns?! Wie kurz war ihre Zeit bei ihrer Familie gewesen?

Immer mehr fragte ich mich, warum ich überhaupt aufgestanden war. Ich hätte am Liebsten geheult und mich irgendwo zusammen gerollt. Aber ich hatte Fynn zurück gewonnen und das war es mir Wert diese Ereignisse durch zu stehen. "Ich weiß nicht wer sie ist, aber sie sieht verdammt jung aus. Wie können sie es wagen, sie so jung hier her zu schleppen. Ich weiß wirklich nicht was mich hier noch hält. Am Liebsten wäre ich schon längst weg ...", wärst du nicht gewesen. Ich sprach diesen Satz nicht aus, und doch hing er in der Luft. Ich blickte zu Boden. Der Moment war besonders und ich hoffte wirklich, dass er nicht zerstört wird. Doch ich merkte diese Stille. Deshalb unterbrach ich den Moment. "Fynn, kannst du mir bitte verraten was du mit dieser Blondie am Hut hast? Kennst du sie oder hast du sie heute auch zum Ersten mal gesehen?!"

Diese Unwissenheit nagte an mir und irgendwie störte es mich total, dass dieses Vertrauen zwischen uns unterbrochen war. Es war in irgendeiner Weise auch etwas wie Eifersucht, wenn ihr versteht was ich meine. Und ich hoffe ihr versteht mich richtig. Ach, ich hab keine Ahnung, was ich tun sollte. Ich lehnte mich zurück und schloss kurz die Augen. Ich hielt mir den Kopf, alles pochte leicht. Und die Bauchschmerzen waren immer noch nicht weg. Bekam ich meine Tage? Nein, dass konnte nicht sein. Aber was war es dann? Ich öffnete frustriert meine Augen und schaute kurz zu Fynn. Doch es war für ihn sicher einfacher zu sprechen, wenn ich ihn nicht ansah. Wie würde er reagieren?


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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   So Sep 30, 2012 3:40 am

Ich bemerkte Lucindas Blick, als meine Hündin anfing zu knurren. "Das ist nichts gegen dich", sagte ich, nannte allerdings nicht den wirklichen Grund, vermutlich würde er sie sowieso nicht interessieren. "Die Göttin des Mondes? Klingt cool." Ich hatte zwar noch nie von dieser Selene gehört, aber da ich sowieso nicht so besonders viel Ahnung von Mythologie hatte musste das nichts heißen. Grade wollte ich auch ihre nächste Frage eingehen,. als ihr Handy klingelte. Eigentlich vermied ich es anderen Leuten beim telefonieren zuzuhören, es war nicht meine Sache, aber sagen wir es so, es war schwierig wegzuhören. Offensichtlich hatte sie Probleme und die Art wie sie mit der Person redete, ließ mich vermuten, dass die Ursache dieser Probleme ein Kerl war. Kein Ding, sagte ich mir. Ihr Leben, ihre Sache. Ich zögerte kurz, dann beschloss ich mich da nicht einzumischen. Ich hab keine Ahnung wann wir eingeteilt werden.", antwortete ich wahrheitsgemäß und mit einem Blick auf ihren Mantel fragte ich "ist dir nicht irgendwie warm oder so?" Es war bestimmt schon über 20 Grad und mir war in dem Pulli den ich trug eigentlich schon viel zu warm.
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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   So Sep 30, 2012 6:04 am

Als Zayn mich fragte, ob mir nicht warm war, zuckte ich zuerst mit den Achseln. "Bin eben kaltblütig", sagte ich und wollte eigentlich, dass es witzig klang, aber ich war nicht so der Komiker. Mir war wirklich nicht warm, obwohl man bedenken musste, dass hier niemand mit einer Jacke herumlief. Ich realisierte doch nicht einmal, dass es hier beheizt war, oder draußen ebenfalls so warm.
So, nun war ich wieder an diesem Punkt angekommen, dem ich nicht wusste, was ich noch sagen sollte. Normalerweise ging ich dann einfach und verabschiedete mich. Ich wollte mich schon verbschieden, dennoch zwang mich etwas dazu zu bleiben. "Ähm ... Wo steht denn deine Hütte?" Ich konnte mich für diese Frage ohrfeigen! Trotzdem wollte ich es wissen. So war ich nun mal; raus mit der Wahrheit.
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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   Di Okt 02, 2012 5:53 am

Einstiegspost:
(Beteiligte Person: Fotini)

Ich war nun also angekommen. Grizzly war meist vorraus geflogen, zeigte mir den Weg. Doch jetzt trottete er neben mir, wieder in gestalt des Huskys. Er war Familie für mich geworden und vermutlich der einzige, den ich hier je als Freund haben werde. Ich kraulte ihm den Kopf wobei ich mich nicht mal bücken musste. Er war recht groß, okay, ich war auch klein. Ich seufzte. Meine Pumps sackten in den unbefesstigtem Boden und die eigentlich glänzende war matt geworden vom langen zu Fuß gehen. Vermutlich würde man mich fragen, ob ich nicht Fußschnerzen hatte, wegen dem langen laufen auf 8cm Absätzen. Ich würde eher fragen, wie man auf föachen Schuhe laufen kann. Bäh. Das zieht doch kacke aus. Ich strich mir die Haare aus dem Gesicht und überprüfte mein Gesicht in dem kleinen Spiegel. Etwas bleich, aber noch annehmbar. Ich steckte ihn zurück in meine Gucci Handtasche und schritt weiter. Hier irgendwo müsste man sich doch anmelden oder sowas. Ich schaute mich immer zu um. Auf der Suche nach irgendjemanden, den ich fragen könnte. Doch das Camp wirkte geradezu ausgestorben. Mein blauer Blazer und die schwarze Röhre sahen ebenfalls noch annhembar aus. Gerade so. Ich sollte mich umziehen. Ich zog meinen grauen Koffer hinter mir her und darauf war noch ein weiterer, kleinerer Koffer. Mein Arm wurde langsam lahm. Gab es hier denn keinen Gentleman, der mir die Last abnehmen konnte?
Ein Windstoß bließ durch meine Haare und einige Sandkörner landeten in meinen Augen. "Verdammter Mist." Ich konnte kurz nichts sehen und irrte blind weiter.
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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   Mi Okt 03, 2012 8:34 am

<= von Fotini`s Schmiede

Als ich den steinigen Weg zu Cafeteria entlang lief, waren meine Gedanken noch bei meinem Bruder Luiz gewesen, der heute Morgen eine Eil-Post von den Göttern bekommen hatte. Der Bote war eine elegante Schleiereule gewesen, die anmutig zur Landung an setzte, als ich die Tür der Schmiede hinter mir zu gezogen und anschließen verschlossen hatte. Ich erkannt sofort das Siegel unseres Vaters, was in Wachs zur Kennzeichnung und Geheimhaltung sich auf dem Brief befand. Auch der Name „LUIZ“ hatte ich einer geschwungenen Schrift auf der Nachricht gerade noch erhaschen können, in den Kurzem Augenblick, in dem die Eule meinem Bruder den Brief übergeben hatte.
>> Geh nun Fotini.<< Hört ich eine nur allzu bekannte Stimme in meinem Kopf hallen. >> Dein Bruder und ich haben wichtiges zu besprechen, was dich aber nichts angehen wird. Deswegen bitte ich dich, deinen Bruder für einen kurzen Moment alleine zu lassen.<< Ich spürte wie ich einen Wiederspruch auf den Lippen hatte und den Wunsch empfand, gegen die Anweisung meines Vaters, Gott der Schmiedekunst, zu protestieren. Doch als ich in die Augen meines Bruders blickte, der mich bittend anschaute, verstand ich, dass er alleine sein wollte und wand mich mit einem >>Wir sehen uns beim Frühstück<< von ihm ab. Mittlerweile war ich nur noch ein paar Minuten Fußweg von der Mensa entfernt und ich beschloss noch einmal einen Blick auf meine Uhr, die Matthew zukünftige sein würde, zu werfen.“ Hoffentlich ist Nessos noch nicht da….und hoffentlich komme ich pünktlich!" waren meinen Gedanken, als die Uhr wieder in meiner Hosentasche verstaute. Gerade als ich um die Ecke bog, um schon die Glastür von der Cafeteria ein, zwei Schritte vor mir zu haben. Bemerkte ich leider zu spät ein blond Haariges Mädchen, in die ich herein lief.

P.s Tut mir leid, hatte wieder Internet Probleme und der Post ist nicht so gut geworden, da ich heute kaum geschlafen hatte.




Zuletzt von Fotini am Fr Okt 05, 2012 10:50 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   Mi Okt 03, 2012 10:16 am

Gerade in diesem Moment musste jemand auftauchen. Ich rannte natürlich mit voller Wucht in die Person hinein. "Verdammt, pass doch auf." Boah ich so etwas hasste. Ich fiel hin und meine Klamotten waren hinüber. Ich hätte durchdrehen können. Ich stand unbeholfen auf und sah mir die Bescherung an. Meine Hose war voller Dreck und mein Blazer sah nicht viel besser aus. Grizzly knurrte und bleckte die Zähne. "Shh, kleiner." Ich verschte ihn zu beruhigen. Er sollte lieber niemanden anfallen. Wer weiß, ob ch ihn dann noch behalten dürfte. "Vielen Dank auch." Giftete ich und warf ihm oder ihr einen wütenden Blick zu. Der Sand versperrt mir noch immer die klare Sicht. Ich konnte nicht mal erkennen, ob ich in einen Jungen oder ein Mädchen rei gelaufen war.

P.S. Kein Problem.
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Bonnie

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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   Mi Okt 03, 2012 9:41 pm

Da saß ich also an dem Baum gelehnt und verwünschte das blöde Hammermännchen. Heute war einer der Tage, an denen man besser gar nicht das Bett verlassen hätte. Es war einfach unfair! Wäre ich eine volle Göttin gewesen hätte ich nach meinen Visionen sicher nicht immer diese grässlichen Kopfschmerzen, oder wenn ich erst garnichts göttliches an mir hätte, hätte ich diese Probleme sowieso nicht. Warum unbedingt ich?, jammerte ich gedanklich und hielt dann verdutzt inne. Es war doch sonst nicht meine Art deshalb herum zu jammern, das überlies ich normalerweise den anderen. Jetzt reiss dich mal zusammen!, fuhr ich mich selbst an. Vom Jammern alleine verschwinden die Kopfschmerzen schließlich auch nicht! Vielleicht würde ich eine Runde spazieren gehen, aber auf keinen Fall würde ich wieder einen Fuß in die Cafeteria setzen, nur über meine Leiche!(Und das war angesichts der umherfliegenden Blitze und anderen Fähigkeiten der Halbgötter gar nicht mal so abwegig) Ich hob also den Kopf und bemerkte, dass sich der dunkelhaarige Junge, der sich so mit der Blondine gestritten hatte neben Helen gesetzt hatte und leise mit ihr redete. Kurz schwenkte sein Blick zu mir, dann sah er wieder zu Helen. Worüber die beiden wohl redeten? Wahrscheinlich über die Blondine, der ich meine blöden Kopfschmerzen zu verdanken hatte. Ich war eigentlich kein Mensch, der schnell einen Streit anfing, oder sich vorschnell ein Urteil bildete, aber trotzdem konnte ich die Blondine jetzt schon nicht ausstehen. Musste sie auch einfach so aus einer ihrer Launen heraus mitten am Morgen einen Streit anfangen?!

Die Tür der Cafeteria schwang auf und ein weiterer Junge kam heraus, mittelgroß, dunkle Haare, und auch nicht gerade blendend gelaunt. Scheiß Morgen!
Dann vernahm ich Hufgetrappel, das auch der Junge gehört hatte und folgte seinem Blick zu einer schönen hellbraunen Stute, die uns alle, besonders „Helens Typ“ kritisch beäugte. Ich lächelte leicht und konnte für einen Moment meine Kopfschmerzen, die dank der frischen Luft etwas an Stärke verloren hatten, vergessen. Wir mussten ein komisches Bild abgeben, aber was sollte es. Ich senkte wieder den Blick und wollte gerade ein vierblättriges Kleeblatt, das ich nicht weit von meinen Füßen erspäht hatte pflücken, als ich ein gedämpftes ‚Wumms‘ vernahm. Ich hob den Blick, und sah, wie der fremde Junge am Boden lag. Achherjeh, war das einzige, was ich noch dachte, bevor ich mich auf die Füße rappelte um zu sehen, was mit ihm los war. Doch gerade, als ich am Fuß der Veranda angelangt war, rappelte er sich schon wieder auf. Ich hielt inne und musste wohl ziemlich blöd aus der Wäsche geschaut haben, aber es kippte nunmal nicht alle Tage jemand um, um noch im selben Atemzug wieder aufzustehen und so zu tun als ob nichts gewesen wäre. Aber Hauptsache es war nichts Ernstes.

Jetzt fragte er Hellen, den anderen Jungen und mich, ob wir auch wegen der Einteilung zum Schulgebäude gingen. Ich hatte keine Ahnung von irgendwelchen Einteilungen, aber es wäre sicher ganz gut, wenn ich sie hätte. Also antwortete ich mit leiser Stimme(wenn ich lauter reden würde, würde ich sicher wieder das Männchen mit dem Hammer wecken):
„Eh, ja, eigentlich schon. Allerdings weiß ich nicht ganz genau wie ich von hier zum Schulgebäude komme. Aber.. wenn’s dir nichts ausmacht, und du sowieso hingehst, könnte ich mitkommen?“
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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   Do Okt 04, 2012 6:36 am

[OT: juhuii, jemand, mit dem ich posten kann! :-) ]

Helen schien mich nicht zu beachten-das störte mich nicht weiter, schliesslich war ja Fynn da, und was sie von Fynn hielt, war mir seit dem Tag am Hafen bewusst geworden. Mädels, halt. Aber ein bisschen fragte ich mich schon, was Fynn denn so hatte. Er war immerhin nicht gerade freundlich-zumindest würde ich es so nicht bezeichnen.
Aber womöglich kannte Helen ihn, denn kennen, kennen tat ICH ja niemandem. Weiss der Geier was die schon zusammen getan hatten-ich hielt inne, seufzte auf, fixierte Lilith. Es fiel mir schwer, das Lachen zu verkneifen, denn sie sah einfach... Tollpatschig aus. Ich meine, klar, da war schon ein bisschen was "imposant" an ihrem Rumgetänzel, aber es sah eigentlich bloss bescheuert aus.
Ich stellte mir gerade eine Schlachtszene der Römer vor, Julius Cäsar auf einer Kaltblutstute, wie sie Lilith war. Nein, da würde kein Gegner erzittern vor Angst, auslachen würden sie ihn, den guten, alten Julius. Noch ein Beweis, wieso die Herrscher lackschwarze Vollblüter und edle, rassige Schimmelhengste bevorzugen mussten...

Wobei, einen Vorteil bot die kleine, fette Stute schon: Sie war unglaublich robust, für so einen Krieg würde sie bestimmt geeignet sein, da sie sich gar nicht einschüchtern liess. Pfeile und Schwerter bräuchten ziemlich lange, bis sie die dicke Haut durchbohrt hätten. Um zurück zur Vergangenheit zu gelangen, erlang nicht irgenein grössenwahnsinniger Herrscher einem anderen, da letzterer Kriegselefanten besass? Ja, ganz genau. Und Lilith glich wahrlich einem Kriegselefanten mehr als einem rassigen Hengst.

Meine Fantasien drehten gerade ziemlich durch, wie ich mit einem Schulterzucken bemerkte. Nicht viel davon würde heute Geschehen, ind em Jahrhundert in dem wir lebten. Und ausserdem war Lilith gegen jede Gewalt auf Mensch oder Tier, niemals würde sie jemanden zertrampeln, wie es ein fähiges Kriegspferd in der Römerzeit ebenso tat wie einer dieser Elefanten.

Das andere Mädchen, ich hatte sie glaube ich schon mal gesehen, damals bei den Ställen, am Wald, aber wirklich kennen, tat ich sie nicht. Sie schien etwas entsetzt als ich mich wieder aufrappelte, doch ich ignorierte es einfach. So was geschah nicht alle Tage, in der normalen Welt. Aber hier, wo Blitze, Zentauren und was weiss ich für seltsame Kreaturen sich abwechselten mit Krankheitsanfällen, Gezanke und abartigen Gaben, da war ein Siebzehnjähriger, der für eine halbe Minute, nicht einmal, in Ohnmacht fiel, gar nichts dagegen.

Pfft.

Trotzdem war es eine ausserordentliche Erfahrung gewesen, auf seine eigene Art, die mich zwar befremdete, unheimlich war-und dennoch, es war... Ein Zeichen. Es war ein Zeichen, dass es ihn gab, diesen verdammten Vater, der sich nie um mich gekümmert hatte.

Und es gab mir die Probe, den Beweis, dass er tatsächlich der hinterletzte Ar***-Kriecher war, den man sich vorstellen konnte. Auch wenn ich das schon lange wusste, jetzt hatte ich den Beweis, den ultimativen, ohne überhaupt den Brief öffnen zu müssen. Es liessen sich alle Situationen zum Guten wenden, auch solche Dinge, die jeden anderen Menschen schocken, traumatisieren würden. Für mich war es... Ansporn. Ansporn zu mehr Hass.
Lilith sah mich beinahe schon verängstigt an. Sie konnte meine Gedanken lesen-und damit wusste sie, was in mir vorging. Sie wusste von der krankhaften Einstellung, welche an Shizophrenie grenzte. Und es machte ihr Angst. Das war richtig so. Denn meine GEdanken lenkte sie, vor denen sollte sie sich auch fürchten, in gewissem Sinne.

Ich sah um mich, alle vier Gestalten, inklusive mir, schienen einen miesen Start ind en Tag gehabt zu haben. Ich wusste nicht, was bevor ich in die CAfeteria eintrat, geschehen war. Aber etwas musste passiert sein, etwas, was sowohl Helen als auch Fynn betraf, und was auch nicht spurlos an dem einige Jährchen jüngeren Mädchen vorbei gegangen war.
Was es wohl war, was sie derart aufgewühlt hatte?

ich hielt inne, betrachtete das jüngere Mädchen. Wir alt war sie? Auf alle Fälle jünger als die meisten, hier. Ich blickte zu den zwei mir bekannten Gestalten, Fynn und Helen. Ja, die würden sich schon selbst behelfen. Die kannten sich hier aus. Ausserdem schien ich den beiden eh nur im Weg zu stehen, und ich wartete bloss noch darauf, dass Fynn eine Reaktion gegenüber dem Ackerpferchen an meiner Seite zeigte. Eine REaktion, welche womöglich unkontrollierbar würde, und welche ich eigentlich nicht herauszukitzeln vermochte, wenn nicht sogar mich davor fürchtete, dass ich mich eines Tages damit auseinander setzen müsste. Aber dafür blieb noch Zeit, viel Zeit. Und bis dahin glaubte ich noch immer daran, dass auch Fynn bei Liliths treuen Augen bald dahin schmelzen würde.
Bestimmt.

Sehr gerne!, meinte ich grinsend zu dem Mädchen, welches anscheinend auch nicht gerade schon lange hier war. Mir gefiel der Gedanke, dass ich mal-wenn auch nur für kurze, unwichtige Zeit- nicht alleine war. Denn langsam wurde es fast schon erdrückend. Eigentlich hatte ich nichts dagegen, nicht wirklich. Aber auf Dauer würde meine Verschlossenheit mir nicht gerade Tür und Tor öffnen hier, ganz im Gegenteil. Und mit dem Gedanken, der absolute Oursider zu sein, konnte ich mich nicht anfreunden. Ich war gerne für mich, aber manchmal braucht man andere Menschen um sich. Auch ich, der Einzelgänger.
Ich bin auch noch nicht lange hier, aber ich denke, wir drei finden das Schulgebäude schon, Lilith hat für so was ein Gespür..., ich deutete auf die Stute, welche mich in gedanken erwähnte. Alter Schmeichler, du....
Wenigstens war sie wieder etwas bei Laune. So gefiel sie mir. Ausserdem wollte ich es nicht riskieren, meine starke Beziehung zu ihr zu verlieren, denn so gesehen, war sie das einzige Wesen, welches ich hier hatte.
Schnell blickte ich wieder zu dem Mädchen, und fügte ebenso schnell hinzu: Ich bin übrigens Areion!


Zuletzt von Areion am Do Okt 18, 2012 12:59 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   Do Okt 04, 2012 10:55 pm

Zuerst antwortete der fremde Junge nichts, er schien nachdenklich. Wahrscheinlich hatte er mit seiner Frage auch gar nicht mich gemeint, sondern Helen und Fynn. Und anstatt, dass ich einfach meinen Mund hielt musste ich mich ihm natürlich gleich aufdrängen. Toll gemacht Bonnie, Gratulation, du schaffst es wirklich, jeden zu vergraulen, dachte ich. Vielleicht war das auch eine göttliche Gabe? Menschen zu vergraulen? Ob mein Vater meine Mutter wohl auch mit dieser Gabe verscheucht hatte? Erschrocken hielt ich inne. Was war denn nun mit mir los? Ich hatte eigentlich nie ein Problem mit meinem Göttervater gehabt. Klar, er war eigentlich kaum für mich da gewesen, aber deshalb hatte ich nie einen Groll gehegt, so wie es hier anscheinend viele taten. Aber je mehr ich mit ihm in Kontakt trat, desto mehr regte er mich auf. War das normal? Haha, normal, und das im Zusammenhang mit einem Gott!, dachte ich sarkastisch und grinste leicht.

Dann holte mich die Stimme des Fremden, den ich, wie mir einfiel schon gestern bei den Stallungen gesehen hatte, wieder aus meinen Gedanken. ‚Sehr gerne‘, sagte die Stimme, und ich hoffte, dass man mir meine Erleichterung nicht so sehr ansah. Anscheinend hatte ich die Menschen-vergraulen-Gabe doch nicht von meinem göttlichen Vater vererbt bekommen. Der Junge sagte, er wäre auch noch nicht lange hier, aber wir würden das Schulgebäude schon finden, da ‚Lilith‘ ein Gespür dafür hätte. Dabei sah er zu der robusten Stute hinüber, die noch kurz vorher nervös herumgetänzelt hatte, was zugegeben recht amüsant ausgesehen hatte, uns jetzt aber aufmerksam ansah. Für einen Moment glaubte ich, eine Art Austausch zwischen den beiden zu spüren, oder zu sehen, dann war es schon wieder weg. Aber wundern würde es mich nicht. Ich hatte seit ich hier war ja nicht wenig seltsames erlebt, wieso nicht ‚sprechende‘ Tiere, wenn das Camp von einem Zentauren(!) geleitet wurde?

Dann sah der Junge wieder zu mir und stellte sich mir als Areion vor. Ich glaubte den Namen schon einmal in dem Buch der griechischen Mythologie gelesen zu haben, allerdings war ich mir nicht ganz sicher. „Gut, danke, ich kenn mich hier nämlich überhaupt nicht aus“, sagte ich ging ein paar Schritte in Richtung der gepflasterten Wege und stellte dann auch mich selbst vor. „Ich bin Bonnie. Ich glaub wir haben uns schon gestern bei den Stallungen kurz gesehen oder?“ Ich war etwas unbeholfen, wenn es darum ging mit neuen Menschen zu reden. Es war, als würde mein Gehirn nicht mehr ganz funktionieren, denn wenn ich sonst stundenlang über Gott und die Welt mit meinen Bekannten quatschen konnte, so brauchte ich hier eine halbe Ewigkeit, bis ich ein halbwegs unverfängliches Thema gefunden hatte. Ich blickte mich hilfesuchend um und mein Blick fiel auf Lilith. „Du kennst dich also mit Pferden aus?“, fragte ich, in der Hoffnung er würde ja nicht Nein sagen, sonst wären die letzten Reste wie man mit anderen Menschen kommuniziert völlig aus meinem Gehirn gelöscht.

Dann stand ich vor dem gepflasterten Weg und wusste nicht in welche Richtung. „Öhm, in welche Richtung müssen wir nochmal?“, fragte ich Areion und machte mit dieser Äußerung sicher keinen besonders inteligenten Eindruck, aber hey, ich hatte von dem Camp noch nie eine Karte gesehen, da konnte man von meinem ohnehin nicht so großartigem Orientierungsinn nichts besonderes erwarten! Ich warf Areion einen unauffälligen Blick zu und versuchte abzuschätzen wie alt er wohl war. Er war sicher wie alle anderen hier älter als ich, so um 2-3 Jahre wahrscheinlich, musste wohl 17 oder 18 sein und war glücklicherweise kein Riese, so dass ich mich nicht ganz wie eine Ameise fühlen musste. Ich konnte seinen Akzent nicht ganz unterordnen, aber ich vermutete, dass er irgendwo herkam, wo man Englisch sprach. Mein Englisch war nicht gerade schlecht, aber auch nicht gut und man hörte deutlich meinen komischen Mischakzent aus Griechisch und Französisch heraus. Ich fragte mich, ob er auch Griechich sprach, ob das hier überhaupt alle taten?
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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   Fr Okt 05, 2012 12:34 am

"Ähm... ok", meinte ich, hatte bestimmt irgendwas mit ihrer Mutter oder so zu tun. keine Ahnung, mir auf jeden fall war heiß, also zog ich meinen Pulli aus. Wenn das Wetter hier immer so gut war, hatte ich eindeutig kein Problem damit hier zubleiben. Mein blick schweifte zu dem Fenster, nach draußen. Ein paar Wolken über den ansonsten makellosen Himmel. Ich dachte kurz darüber nach wie das Wetter wohl in New York war. Keine Ahnung kalt war es bestimmt nicht aber jetzt schon so warm? Vermutlich eher nicht. Andererseits war ich auch selten um diese Uhrzeit schon wach gewesen. Ich zwang mich mit meinen Gedanken wieder in die Realität zurück zu kehren und meine Aufmerksamkeit wieder Lucinda zu widmen. Sie hatte irgendwas gesagt, was ich nicht mitbekommen hatte, dass konnte ich an ihrem fragendem Blick erkennen. Ich versuchte die Frage anhand meiner Erinnerung zu rekonstruieren, allerdings ziemlich erfolglos. Ich lächelte sie einfach mal an und hoffte das es doch keine Frage gewesen war. Irgendwie war ich heute abwesend, keine Ahnung woran das lag, normalerweise war ich anders.
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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   Fr Okt 05, 2012 1:20 am

Ich wartete auf seine Antwort, und dachte innerlich, dass er meine Frage gar nicht mitbekommen hatte. Heute schien mein Glückstag zu sein, da Zayn mich nur anlächelte. Er sah so aus, als ob er nicht einmal mitgekriegt hätte, wenn ich, 'ich liebe dich', gesagt hätte. Nun musste ich überlegen. Zurücklächeln war nicht meine Stärke, also starrte ich ihn einfach nur weiterhin an. Irgendwas. Irgendwas an ihm faszinierte mich. War es sein Aussehen, sein Charakter, oder doch nur die Tatsache, dass er der Sohn des Zeus war?
Jedenfalls wollte ich darüber nicht mehr nachdenken, sondern versuchte mir vorzustellen, wie der heutige Tag werden würde. Vermutlich mussten wir zum Schulgebäude, wo denn sonst würden wir wohl in Gruppen eingeteilt. Welche gab es noch einmal? Notos, Vorias, und? Ach, mir fielen gerade nicht viele Namen ein.
Nun widmete ich mich wieder dem Halbgott und meinte: "Du hast mir gerade kein bisschen zugehört, oder? Naja, auch egal" Ich wünschte ich könnte die vorherige Frage auch vergessen. Ich meine: Wo steht denn deine Hütte? Blöderes konnte einem nicht ausrutschen. Naja, so war die Vergangenheit; sie ist unveränderlich ...
Ich seufzte kaum merklich und lehnte mich an die Theke. Keine Ahnung wie weit sie weg war, aber ich kam mit Leichtigkeit hinüber. Eigentlich wollte ich gerade gehen und mich in mein Bett legen, oder ein bisschen Kampfsport trainieren.
Doch ich blieb und beobachtete das Treiben der anderen Halbgötter, von dem ich sowieso nichts mitbekam. "Sollten wir nicht zum Schulgebäude, oder so?", sagte ich so nebenbei. Aus irgendeinem Grund hatte ich grad miese Laune. Lag es an dem warmen Wetter? Oder doch daran, dass mir die Sonne direkt ins Gesicht schien?
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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   Fr Okt 05, 2012 1:35 am

Ich lachte. Sie hatte den nagel auf den kopf getroffen "Sorry wars was wichtiges?" fragte ich und ob mans glaubt oder nicht, ich hatte sogar einen leichten Anflug von einem schlechten Gewissen. Ich meine für wen musste sie mich denn jetzt halten? Wir kannten uns grade mal 5 Minuten und ich schaffte es noch nicht einmal ihr vernünftig zuzuhören. Ich musterte kurz ihr Auftreten. Lächeln war anscheinend nicht so ihr Ding. Trotzdem hatte sie was an sich, oder vielleicht war es grade diese Kälte, die sie unglaublich interessant machte. ich wunderte mich über mich selber, denn eigentlich war ich mehr der typ für unkomplizierte Mädchen, so war es zumindest bis jetzt immer gewesen. Na ja ich kannte sie ohnehin so gut wie gar nicht, also konnte ich wohl kaum sagen ob es überhaupt etwas werden konnte. Ausserdem vermutete ich das der Typ vorhin am Telefon ihr Freund gewesen war was es ohnehin nicht umbedingt leichter machen würde. Wie gesagt ich kannte sie nicht, sie kannte mich nicht. Klar sie war hübsch und so aber das heiß fürs erste gar nichts.
"Ich hab kein Plan", meinte ich und zuckte mit den Schultern. hatte ich echt nicht, vielleicht hätte ich mich vorher informieren sollen. "Möchtest du etwa umbedingt zum Unterricht?", fragte ich. Falls sie einer dieser menschen war, die in ihrer Freizeit nichts lieber taten als lernen würde sie mich ohnehin nicht leiden können.
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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   Fr Okt 05, 2012 1:52 am

Er selber hatte auch keinen Plan. Wow, waren wir intelligent. Als er mich fragte, ob ich zum Unterricht wollte, hätte ich - wenn ich ein "normales" Mädchen wäre - losgelacht. Ich und zum Unterricht "wollen"? "Um Himmels Willen - ich doch nicht. Wenn es möglich wäre, würde ich gar nicht zur Schule gehen ... Aber meine Adoptivmutter ... naja" Ich wollte jetzt ehrlich nicht über meine blonde, tussige, möchtegern-Model Adoptivmutter reden. Sie verbat mir alles, und wollte sogar verhindern, dass ich zu diesem Halbgötter-Camp ging. Dann bin ich eben mit Oskar abgehauen - soweit man das abhauen nennen konnte, denn er fuhr ja wieder nach Hause.
Und schon wieder musste ich an ihn denken. Oskar - der Betrüger. Ihr denkt sicher: hat er nur einmal getan. Nein! In dem einen Jahr, in dem wir zusammen waren, war er mit mehr als 10 anderen Mädchen aus. Das nervte mich total an und ich musste mich einmal zurückhalten, um ihm nicht gleich voll eine zu knallen. Oskar war und ist immer noch ein Schwein! Und wieso hatte ich bis jetzt noch nciht mit ihm Schluss gemacht? Ganz einfach. Weil ich ihm eine kleben möchte, wenn ICH mit ihm Schluss mache. Das wäre dann alles und ich würde seine Handynummer und Bilder löschen.
Mein Magen knurrte. Und ich vermutete, dass es die ganze Cafetaria mitbekommen haben musste. Dann entschied ich mich dazu mir ein Sandwich und einen schwarzen Kaffee zu bestellen - schließlich hatte ich ja noch kein Frühstück.
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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   Fr Okt 05, 2012 4:14 am

Ja, natürlich hatte ich sie vorher gestern gesehen, das war also doch keine Einbildung gewesen.
Ja, genau!, meinte ich lächelnd. Ist ja da sehr schnell gegangen, fügte ich schnell hinzu. War nicht gerade stilvoll gewesen, der Abgang gestern. Aber, da waren zu viele Menschen auf einmal gewesen, und ich hatte mich -aus mir absolut unbekannten Gründen- dazu entschieden, Helen beim Briefeaustragen zu helfen.
Aber das, was gestern nicht gesagt wurde, konnte man ja heute nachholen.
Es erinnerte mich an dieses Knigge-Zeugs, was wir in der Schule gelernt hatten. Smalltalk und so.
Aber eigentlich hatte ich es satt, über belangloses Zeugs zu quatschen-ich meine, okay, das war ja schön und Recht, aber mit der Zeit kam man so nicht durch. Dies war nämlich ein Zeichen von Misstrauen, und ausserdem ging man dabei nicht auf sein Gegenüber ein.
Mal sehen was die Zukunft hier so bringen würde.

Schnell doppelte ich nach und wollte ihre Frage beantworten, doch Lilith brachte mich aus dem Konzept.
Areion!
Ich schreckte auf. Lilith nannte selten meinen Namen in ihren Gedanken.
Fragend blickte ich sie an. Dein Vater ruft dich.
Manchmal hatte ich das Gefühl, der gutte Herr Vater forderte es nur heraus, dass diese berühmte Vater/Sohn-Beziehung zwischen uns gar nicht entstehen konnte.
Dass Liam mein Vater war, wusste er. Und damit konnte sich dieser elende Idiot mal abfinden. Es war langsam genug dieses dämlichen Spieles. Ich konnte Meilenweit von ihm entfernt sein, von meinem Vater. Er könnte am anderen Ende der Welt stehen, er könnte tot sein, oder ein Verbrecher. Aber das machte ihn nicht zu einem Fremden für mich. Er hatte mich aufgezogen, mich geliebt. Und er tat es immer noch. Er war mein Vater. Ding, was der Gott der Meere nie hinbringen würde. Zu viel hatte er zerstört, zu mutmasslich ging er mit mir und meiner Familie um.

Jetzt nicht., dachte ich ruhig, beinahe schon kalt. Du kannst dich nicht länger vor dieser Konfrontation verstecken..., ich unterbrach sie in unserem inneren Monolog abrubt. Jetzt nicht., seit ich Lilith kannte, hatte ich gelernt, meine Gefühle in Gedanken zu packen.
Dass man Worte anders betonte, so dass sie anders klangen, zischen, kichern, all dies konnte ich mit meinen Gedanken tun. Nur so konnte ich Lilith und all die anderen Todesbiester unter Kontrolle halten. Aber meine Gedanken waren nicht stabil genug, deswegen war ich hier. Sie waren zu sehr durch Emotionen gesteuert.
Hör zu, Areion. So geht das nicht. So wirst du diese Zeit nicht überleben. Poseidon wird dich töten., ich lächelte sarkastisch. Schön, dann kann ich mich mit seinem netten Brüderchen treffen., Liliths Augen schlossen sich, ich konnte darin Wut, aber vor allem Kummer, Trauer erkennen.
Du verstehst es einfach nicht, was? Hier geht es nicht um ein albernes Spiel, wie du immer denkst. Du spielst mit deinem Leben. Weisst du wieso du hier bist? , ich schüttelte wütend den Kopf. Halt die Klappe., doch Lilith gehorchte mir nicht.

Und das war gefährlich, verdammt gefährlich. Schnell schaute ich zu Fynn. Ich musste sie unter Kontrolle halten, ansonsten würde dies eskalieren.
Nein, Areion! Du bist hier, um um dein Leben zu kämpfen. Areion -dies ist deine Galgenfrist. Dein Vater wollte dich töten-doch dabei ist ihm ein Missgeschick passiert, vor einigen Jahren. Weil du zu gefährlich bist. Du kannst von einem normalen Menschen nicht getötet werden, da deine psychische Verfassung zu gut ist, du eine Gabe hast, welche dich von den normalen Menschen abhebt... Du bist nicht unsterblich, aber, deine Gabe, dein Blut machen dich zu einer echten Gefahr für die Menschheit. Wenn du sie beherrschst, dann bist du absolut tödlich. Deine "Unsterblichkeit", welche in Wahrheit keine wahre ist, hat ihren Preis, nämlich den der Menschheit. Den aller Menschen. Viele der Schüler hier mögen den göttlichen Teil in sich nicht, und dennoch machen sie Gebrauch davon. Du tust dies nicht. Bis zum heutigen Tage hast du deine Finger bei dir gelassen, die blutrünstigen Bestien nicht anzurühren. Und dies macht dich zur Gefahr. Das Blut, welches in deinen Adern friert, ist eiskalt. Du denkst über dich selber du wärst ein scheuer, zurückhaltender, hilfsbereiter Junge. Aber Poseidon weiss es besser, ich weiss es besser. Du bist mindestens ebenso gefährlich wie deine Gabe..., ich schloss die Augen, das Blut in meinen Adern schien zu gefrieren.
Dies hier, Areion, ist kein Spiel.
Ich sah sie an, meine grünen Augen ruhten auf ihrer Stirn, der Blick war vesteinert wie der einer Statue, nichtssagend. Tot. Dann schloss ich meine Augen.
Dies ist ein Schlachtfeld.

Ich schlug die Augen auf. Mein Herz raste nicht, seltsamerweise. Ab dieser offenbarung würde jedes Herz rasen, aber meins tat es nicht. Denn ich hatte etwas verstanden. Etwas, was ich niemals, niemals gedacht hätte. Mein Blick flog zum Himmel, er verdüsterte sich.

Dein Vater wollte dich töten-doch dabei ist ihm ein Missgeschick passiert, vor einigen Jahren

Ich sah Lilith an. Nein, sie konnte nichts dafür. Sie wich zurück. Hatte sie verstanden, was diese Worte für eine Bedeutung hatten? Sie wich beinahe schon panisch zurück, drei Schritte, vier Schritte, Angst lag in ihren Augen.

Die Worte hallten nur so in meinem Kopf herum; es fühlte sich an, als platze er demnächst. Aber nun hatte ich Klarheit, eine Klarheit, für die ich ihn töten würde. Für die er eines Tages zahlen würde. Für die ich jeden Blutstropfen aus seinem schmutzigen Herzen auskosten würde.

Naja, mit den Pferden hab ich's am Hut-aber ich kann nicht reiten, eigentlich. Ich hab's einfach im Blut..., meinte ich, mein Blick verfinsterte sich erneut. Im Blut. Dieser verdammte Kerl.

Öhm, gehen wir mal hier lang?, ich deutete auf den Weg, Lilith warf auf die Pflastersteine einen vielsagenden Blick, lief dann los. Ich wollte hier weg. So rasch wie möglich.

Ich nickte Helen und Fynnn kurz zu, dann schenkte ich Bonnie ein Lächeln und ging los. Wenn sie wollen würde, würde sie mir folgen. Und sonst wärs auch nicht so tragisch. Schade, aber nicht weiter tragisch.

-->Schulgebäude


Zuletzt von Areion am Do Okt 18, 2012 1:07 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   Sa Okt 06, 2012 6:38 am

Stöhnend , streifte ich mir die Strähnen aus meinen Gesicht, die mir noch zuvor im Gesicht gehangen hatten . Ich merkte deutlich, wie mein Kopf noch vom Aufprall brummte und auch meine Sicht schien etwas verschwommen, wenn nicht auch doppelt zu sein. Doch sobald ich wieder auf die Beine gekommen war -auch wenn ich dabei mich noch von meinen Knie etwas abstützen musste, merkte ich wie alles wieder klarer wurde und das schmerzende Pochen anfing zu verschwinden. Ich strich mir meinen Hose sauber und entfernte den Staub an meinen Ärmeln vom meinem gestreiften Hemd, bevor ich mich an meinen Gegenüber wand.

Das Mädchen, was in mich herein gelaufen war, war gerade mal ein Kopf kleiner als ich es war. Sie besaß blonde, gewellte Haare, hatte auffällige grau-blaue Augen und war bestückt mit vollen Lippen, die im Moment zu einem wütendem Strich zusammen gezogen waren. Ich kratze mir am Hinterkopf und hatte schon ein schmunzeln auf den Lippen, um mich höflich bei ihr zu entschuldigen. Doch bevor ich noch irgendetwas sagen konnte, keifte sie mich an, sodass sich meine Mimik zu einem steinenden Gesichtsausdruck wieder verzog.

Ich mochte nicht so welche Weiber, die sich besser als andere fühlten und so eingebildet rüber kamen. Denn sie waren alle im Endeffekt gleich. Lachten andere die nicht von einem reichem Elternhaus stammten aus und ärgerten die, die neu auf einer Schule kamen. Obwohl diese schon genug Probleme hatten sich den andern Schüler anzuschließen und welche Freunde zu finden. Es war immer dasselbe und überall musste es sie geben, selbst auf einer magischen Schule, wie im Camp Mavrommati . Ungern erinnerte ich mich an meine Vergangenheit, doch ich merkte wie meinen Gedanken an jenen Tag abschweiften, nur bei dem einzelnen Gedanken an solch eingebildete Menschen .

In Rhodos waren gerade die Ferien zu Ende gegangen und ich, die neu umgezogen war und auf eine neue Schule gehen sollte, sollte bald jene Menschen kennen lernen, die ihr Nasen zu hoch hielten. Ein kaltes blasses Licht hatte mein Zimmer erhellt und ich wurde von meinem wohltuenden klingenden Wecker geweckt. Entnervt, da ich mein alten Freund alle hatte zurück lassen müssen, stupste ich den Wecker vom Nachttisch, in der Hoffnung sein klingendes Geräusch somit zu ersticken. Doch es half nichts, außer dass er nur noch lauter wurde. Meine Decke streifte ich von meinen braungebrannten Beinen und schob sie somit weg, um besser auf stehen zu können. Sobald ich die Dielen unter meinen Füßen spürte, setzte ich mich in meinen Bett auf und rieb mir den letzten Winkel Schlaf aus den Augen. Gähnend stand ich nun auf und nahm mir den Wecker zur Brust, um diesen endgültig aus zu stellen. Als ich dies erledigt hatte, verschwand ich im Bad, um dort mein Morgenritual durchzuführen, was ich an jeden Morgen immer tat. Ich spritze mir frische kaltes Wasser ins Gesicht, ging in die Dusche, um mich zu waschen, nahm mir ein Handtuch und wickelte es um mich herum.

Dann ging ich wieder in mein Zimmer, fischte mir paar Anziehsachen aus dem Schrank, die gut zueinander passten und betrachtete mich eine Weile im Spiele, ob es auch wirklich in Ordnung aussah. Auf die rufe meine Mum, schlenderte ich dann die Treppe herunter um zu frühstücken und meine Tasche für den Tag zu packen. War dies erledigt, ging ich wieder nach oben und putze mir die Zähne, um gleich wieder darauf nach unten zu gehen und meine Jacke und Schuhe anzuziehen. Mit einem Abschiedkuss an meine Mum machte ich mich dann auf den Weg zur Schule.

Die ersten Stunden vor der Pause, waren eigentlich gar nicht schlimm gewesen, ich hatte mich halt vorgestellt und mir aufgeschrieben, was ich für den jeweiligen Unterricht alles benötigte. Dann hatte es auch schon zur Pause geklinkte, woraufhin jeder Schüler aus den Klassenraum, wie ein verrückter gestürmt war. Ich hatte mich der Menge einfach angeschlossen und hatte mich einfach von ihnen frühen lassen. Denn ich war neu gewesen und kannte mich schließlich nicht aus. Als ich die Cafeteria betreten hatte und mir auch schon etwas Essen geholt hatte, ging ich auch schon auf den nächst besten Tisch mit Klassenkameraden, die ich in den ersten Unterrichtstunden kennen gelernt hatte zu.


Doch bevor ich mich an ihrem Tisch hatte setzten können, hatte mir ein eingebildetes Trendy-Gril ein Bein gestellt, sodass ich mit meinem Gesicht, mitten in mein Essen gefallen war. Nun spürte ich beinahe körperlich, wie die aufmerksamen Blicke sämtlicher Schüler und Schülerin auf mich ruhten und anfingen zu lachen. Ich merkte förmlich, wie mir die Tränen in die Augen schossen und ich nur noch durch einen Wasserschleier alles sah. Es war einfach schrecklich gewesen. Ich hatte damals den erstbesten Raum gesucht und war dort verschwunden…

Doch nun wusste ich wie man seinen Gefühle versteckte und mit sowas um ging. Ich war etwas wütend, wütend auf dieses Weib von damals und auch sauer auf die Person, die ihn mich her rein gelaufen war. Denn ich verdrehte bei den Worten des blonden Mädchen die Augen und guckte ihr Kleider nur skeptisch an. „ Unbequem“ Dachte ich und sagte in einem Schroffen Ton:

>>Du hättest ja auch auf passen können, wohin du gehst. Als wärst du die Queen und jeder müsste Platz machen, nur weil du kommst . Pff…. Du hältst dich wohl für was besseres mit deinen Klamotten, doch du wirst bald merken, dass man die andern braucht. Wenn man hier im Camp überleben will.<<
Da ich aber nicht ganz so gemein zur ihr sein wollte, reichte ich ihr meine Hand. >> Komm. Ich helf dir auf.<<




Zuletzt von Fotini am Sa Okt 13, 2012 3:55 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Delia

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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   Sa Okt 06, 2012 9:09 am

Während ich auf die Reaktion des Direktors wartete betraten mehrere Schüler die Cafeteria. Fynn war zu Helen hinausgegangen und hatte sich neben sie gesetzt. Hoffentlich geht’s ihr besser. Mitfühlend blickte ich aus dem Fenster zu den beiden rüber. Soll ich hier Wurzeln schlagen? Ich hab besseres zu tun als vor einem Gaul zu stehen und Löcher in die Luft zu starren. Dieses Mal war ich so schlau und behielt meine Gedanken für mich. Nach einem Blick auf meine Armbanduhr begann ich wieder zu sprechen. Wie wäre es wenn ich nach der Teamverteilung zu ihrem Büro komme und wir dort weitersprechen? Ich möchte am ersten Tag nicht zu spät kommen. Ich hing mir meine Tasche um und nahm meine Jacke in die rechte Hand. Auf Wiedersehen Herr…? Ich kannte seinen Namen noch immer nicht. Bis später. Ich wandte mich noch an die anderen des Tisches und verließ dann langsam die Mensa. Während ich Richtung Schulgebäude lief zog ich mein Handy heraus. Liebe Tante Anny, hier sind alle total nett und freundlich (ich grinste als ich an Fynn und Helen dachte) und die Lehrer so viel besser als zu Hause. Ich blickte mich um und musste mir ein Lächeln verkneifen als ich in das Gesicht des Direktors schaute. Bis jetzt ist noch nicht viel los. Gehe jetzt los zur Teamverteilung. Wünsch mir Glück. Hoffentlich komme ich nicht mit zu verrückten Leuten zusammen in eine Gruppe. Hab dich lieb, deine Lia. Wie ich dieses Spitznamen hasse! leise murmelte ich vor mich hin. Grinsend verschwand ich zwischen den Bäumen.
-->Schulgebäude
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Cafeteria ( Esskatina)

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