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Halbgötter
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ZURZEIT HERRSCHT EIN ENDGÜLTIGER AUFNAHMESTOPP!


Zeiten & Wetter
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Die Teams sind eingeteilt und deshlab haben die Halbgötter endlich Zeit sich mit ihren Teamkameraden zu unterhalten und auszutauschen, eine Pause steht an. Unterdessen merkt man immer mehr, dass es auf den Mittag zugeht, besonders jetzt, im Sommer. Es ist gerade Mitte der Woche, Mittwoch.


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Die Sonne zieht am Horizont weiter ihre Bahnen immer mehr Richtung Höhepunkt, während dementsprechend die Temperaturen steigen. Ganze 30°C haben wir schon wieder und das ist noch nicht die Höchsttemperatur!
Ansonsten zeigt sich der Himmel eher klar mit ein paar einsamen Wolken, die ihren Weg durch die Windstille suchen.



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 Cafeteria ( Esskatina)

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Katsu

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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   Mi Sep 05, 2012 2:09 am

Ich schreckte zusammen, als aus Delia's Hand ein riesiger Blitz schoss.
Yume fiepte ängstlich und drückte sich an mein Bein.
Weitere Leute hatten die Cafeteria betreten und einer war mit Delia weggegangen, ihr ging es anscheinend nicht sehr gut.
Daphne winkte plötzlich jemanden heran und ich lächelte, während ich Yume das Ohr kraulte.
Diese beruhigte sich wieder.
"Wahnsinn, diese Kraft. War das Zeus' Tochter?", murmelte ich leise vor mich hin und versank für ein paar Sekunden in meinen Gedanken, dann schreckte ich auf.
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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   Mi Sep 05, 2012 2:27 am

So, den Post soll man bitte löschen ^^ - Sorry
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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   Mi Sep 05, 2012 7:29 am

Luce sah zufrieden, wie die Blonde aufwachte. Es überraschte ihn, als sie den Becher nahm, um selber zu trinken, doch das ging reichlich schief und sie duschte sich einmal selber. Als sie dann noch erwähnte, es sei eine Strafe wegen der Sache mit diesem Fynn musste der blonde Junge kurz auflachen.
Als sie ihn dann noch begrüßen wollte, grinste er freundlich, wenn auch etwa schelmisch, was aber seine Art war. Doch sie griff daneben und Luce musste stutzen. Dann machte es in seinem kleine Hirn klick und er begriff, dass sie wohl doppelt sah, weil sie wohl noch Wasser brauchte. Da fiel ihm ein, dass diese Brünette auch gesagt hatte insgesamt drei Gläser mit Wasser ... ungefähr ... 37°C oder so.
Luce lächelte Delia freundlich an und stellte sich ebenalls vor, in dem er die Hand griff und sie sanft in seine RIchtung zerrte, so dass sie sich in die Augen sehen konnten. "Hey! Anscheinend geht's dir etwas besser. Ich bin Luce und ich würde dir raten dich nicht so zu streiten, dass scheint dir nicht gut zu tun." Und natürlich musste er sie etwas necken, aber so war er und wer damit ein Problem hatte, konnte es ihm ruhig ins Gesicht sagen.
Dann stand er auf und sagte: "Auch wenn du mit Anweisungen ein Problem hast und dich stärker fühlst, als du bist - Willkommen im Club! - würde ich dir trotzdem raten sitzen zu bleiben, ja? Ich bin gleich wieder da."
Schnell ohlte er gelich zwei Gläser mit dem perfekt temperierten Wasser, wie die Brünette gesagt hatte und hielt eines Delia an den Mund, sodass sie es nehmen konnte oder, wenn sie vernünftig war, so draus trank. Doch den Teil mit der Vernunft gab er innerlich schon mal auf.



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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   Mi Sep 05, 2012 7:41 am

---->stiller See

Verärgert stieß Face die Tür der Cafeteria und achtete nicht darauf, dass sie mit einem lauten Wumms zurück in die Tür fiel. Sie solle nicht so jammern hat ihr Vater gesagt. Wann hatte Face jemals gejammert?! Noch nie, nur der heutige Tag hatte ihr einfach den Rest gegeben.
Was ist denn hier passiert?!, fragte sie in einem schärferen Ton als ursprünglich beabsichtigt, aber das war ihr jetzt auch vollkommen egal. Sie wollte eigentlich nur ihre JAcke abholen und dann auf die Einteilung der Teams warten.
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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   Mi Sep 05, 2012 8:48 am

Anscheinend war der Linke der Richtige. Langsam aber sicher verließen mich meine Kräfte wieder. Zuerst wollte ich den Becher selbst in die Hand nehmen, doch ich griff wieder ins leere. Um nicht wie der größte Depp dazustehen trank ich als er den Becher hielt. Als der Becher geleert war schloss ich die Augen, zählte bis zehn und öffnete sie wieder. Hey, dein Zwilling ist ja weg. Ich lächelte. Übrigends, tut mir leid mit dem Stromschlag. Ich grinste spöttisch zurück. Der letzte sah aus wie ein Stück Holzkohle. Da hast du ja nochmal Glück gehabt. Ich stand auf und wankte noch leicht konnte aber besser gehen. Eigendlich sollte ich noch mehr Wasser trinken doch ich wollte unbedingt zurück zu den anderen. Die machen sich bestimmt Sorgen. Ich öffnete die Tür und betrat die Cafeteria. Das Fenster war wieder ganz doch den Baum konnte man nicht mehr retten. Absichtlich lief ich an Fynns Tisch vorbei. Das nächste mal bekommst du einen Tee. Der Kaffee ist doch viel zu Schade. Ich konnte es mir einfach nicht verkneifen. Ich lief zu dem Tisch an dem ich gefrühstückt hatte. Setzte mich neben Daphne und tat so als ob nichts gewesen wäre. Worüber reden wir?
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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   Mi Sep 05, 2012 8:59 am

Luce musste lachen, als sie seinen "Zwilling" erwähnte und meinte nur: "Vir Geschwister sind genug." Sie redete weiter und irgendwie genoss er das Gespräch mit Delia. Sie war lustig nett und auch tough. Sie war wirklich klasse. Und wie sie aussieht ... Hammer!, dachte er so bei sich.
Als sie den kleine Blitz ansprach musste er wieder lachen. "Ach, passt schon. Ich hab zwar Flammenfarbene Haare aber wirklcih Lsutr darauf, dass sie wirklich in Brand stehen hab nicht.", sagte er mit einem närrischen Grinsen, als Antwort auf ihr spöttisches Grinsen.
"Ich hab zwar Flammenfarbene Haare aber wirklcih Lsutr darauf, dass sie wirklich in Brand stehen hab nicht.", sicher Vollidiot! Du hattest auch schon mal bessere Sprüche drauf!, dachte er leicht verärgert in der Annahme, sie würde ihn jetzt für den letzten Pfosten halten. Deshalb wäre er am liebsten mit dem Kopf gegen die nächste beste Wand gelaufen, doch er verkniff es sich schließlich.
Als sie plötzlich aus dem Raum ging gucklte er schon fast leicht truarig. Jetzt reiß dich aber mal zusammen!, dachte er sich und stand auf. Kurz wankte er, noch wegen der Nachwirkungen des Blitzes und kam dann aber auch in die Cafeteria. Er setzte sich genau wie Delia wieder zurück an den gemeinsamen Tisch und meinte: "Hier bin ich wieder, Freunde der Sonne!"



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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   Mi Sep 05, 2012 9:07 am

Ich legte meinen Kopf etwas schief und meinte dann Also, wenn deine Haare brennen würden sähe das bestimmt total cool aus. Ich grinste. Schrei einfach wenn du das Feuerzeug nicht findest. Ich blickte mich um und bemerkte das noch ein fremder Junge im Saal war. Da wird sich Daphne aber freuen. Als ich dann Face sah und ihr wütendes Gesicht bekam ich einen Lachanfall. Face, verzieh das Gesicht nicht so, das bleibt dir noch. Nachdem ich wieder Luft bekam und mich ein wenig beruhigt hatte fragte ich die anderen Wo müssen wir uns eigendlich versammeln? Wegen der Gruppenaufteilung meine ich?
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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   Mi Sep 05, 2012 6:14 pm

Was fiehl dieser Zeust-Tochter eigentlich ein?! Sie denkt wohl sie kann sich alles erlauben.
Bist du Streitsuchend?! Leg dich besser nicht mit mir an, ich habe nämlich keine Angst vor deinen Sprühfunken!, wetterte Face darauf los. Sie spannte sich innerlich an, immer bereit sein. Ihre Hand fuhr zu dem Knauf ihres Schwertes, dass sie immer trug. SIe starrte diese andere jetzt noch wütender an und wartete auf ihre Reaktion. Ares hatte ihr gesagt, sie solle nicht jammern und das würde sie auch ,bei den Göttern, nicht tun. Sie war eine Tochter des Kriegsottes und so hatte sie sich auch zu verhalten. Sie ignorierte die Anderen die um sie herum standen, sie wartete einfach...


Off. Ui, ich glaube aus Face und Delia werden keine Freunde mehr xDD
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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   Mi Sep 05, 2012 9:48 pm

Ich bin nicht streitsuchend. Ich hab dir nur einen Tipp gegeben das du dann als alte Oma nicht aussiehst als ob ein Nilpferd in deinem Gesicht gesessen wäre. Ich lächelte immer noch. Und ich hab keine Angst vor dir. Also lass dein Schwert los und trink einen Tee zur beruhigung. Ich wandte mich von ihr ab und lief dann nochmal zu der Theke rüber. Mit einem neuen Kaffee und einem Apfel kam ich zurück. Nach dem ich einen Blitz losgeworden war bekam ich immer solchen hunger. Als ich den Kaffee trank konnte ich mir ein grinsen nicht verkneifen. Seit Luce dazwischen gegangen war hatte Fyn nichts mehr gesagt oder getan. Hoffentlich hat er nicht vergessen wie man geht.

OFF: Doch ^^ Ich find die beiden werden supiii Freunde
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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   Do Sep 06, 2012 1:11 am

Face rümpfte die Nase. Wenn du meinst. Aber ich hasse Tee, von daher werde ich wohl eher einen Kaffe trinken! Sie setzte sich an die Theke und nahm eine Tasse. Sie sah sich um.

Wann ist denn jetzt eigentlich die Teamaufteilung?! Ich habe anderes zu tun, als hier rumzusitzen und Löcher in die Wand zu starren!
Sie trank einige Schlucke des heißen Getränks und sah dann zu ihrem Hund. Na, mein Lieber möchtest du auch einen Schluck?, sie hielt ihrem Hund die Tasse hin und er schlapperte sie genüsslich leer.
Face musste lächeln, es gab wahrschenlich nicht viele Hunde die Kaffe liebten.


OFF: Mal schauen, am Ende sind sie Best Friends forever xDD
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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   Do Sep 06, 2012 6:13 am

Nessos:

Als wäre Faces frage eine Stichwort für den Stellvertretenden Direktor gewesen, erschien auch schon Nessos – so war sein Name, an der Glastür der Cafeteria. Er war ein muskulöser und breitschultriger Mann mit kantigem Gesicht, was von strengen Zügen gekennzeichnet war. Denn wer glaubte aus der Reihe bei Nesso tanzen zu können oder dessen Anweisungen sich zu wiedersetzte, dem blühte eine gewaltige Strafe. Doch der Stellvertretende Schuldirektor war kein normales Wesen. Er bestand zur Hälfte aus einem Pferd. Um genau zu sein bestand der untere Teil seines Köpers, aus einem braunen, muskulösen Pferdeköper, der sich steht’s ehrfürchtig und stolz voran bewegte. Wie auch in diesem Fall ging er bewusst durch die Tür bis hin zur Mitte des Raumes. An seinem Gang, konnte man leicht merken, dass der Zentaur nicht guter Dinge mit seiner Laune war. Sich an die Schläfe reiben, da der Leiter gestern Abend kein Auge zugetan hatte und ihm der Kopf vor lauter Kopfschmerzen dröhnte, schaute er sich suchend in der Runde der hier versammelten Halbgötter umher. Denn Nesso war nicht entgangen, dass ein Blitz durch die Scheibe geflogen war und einen Baum abgebrannt hatte. Er war zwar in diesem Moment nicht hier im Speisessaal gewesen, doch vom Hügel aus, der auf dem Weg zur Cafetier lag, hatte er es gut beobachten können. Als der vertretende Direktor, Zeus Tochter erkannte, die er von seinen Unterlagen her kannte. Ging er mit forschen Zielgerichten Schritt zur ihr hinüber, ohne auch nur seinen ruhigen Blick von ihr ab zu wenden. Eine Augenbraune streng hochziehend, stand er nun direkt vor dem Blondem Mädchen und verschränkte seine Arme vor seine Brust. >> Du! << Sagte er ohne auch nur einmal mit der Wimper zu zucken >> Mitkommen…Delia, ist doch richtig so. Hier gibt es Regeln bezüglichen den Gebrauch von den Kräften, über die ein Halbgott verfügt. Und du hast eine gebrochen. Doch nicht nur dass,du hast auch noch Schuleigentum zerstört und dafür gibt es Konsequenten.<< Mit einem kurzen Blick zu Luce, fragte er ihn barsch: >> Wo warst du eigentlich heute Morgen? Haben wir nicht gesagt, dass du vor dem Frühstück bei mir erscheinst? <<
Nesso rieb sich kurz seine Stirn, da sich seine Kopfschmerzen wieder bei ihm meldeten und ihm mit dem Puls im Kopf pochten. Dann wand sich der Zentaur, ohne auf Luce Antwort zu warten wieder an das blonden Mädchen: >> Du wirst ab sofort den Hof vor der Schule kehren, damit wir uns verstanden haben! <<

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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   Do Sep 06, 2012 6:36 am

Als mich der Fremde ansprach zuckte ich zusammen. Ich drehte mich zu ihm um und meinte freundlich
Ich glaube sie hätten ein größeres Problem mit einem abgebrannten Halbgott als mit einer Pflanze.
Ich deutete auf die Überreste des Baumes. Zudem bin ich hier um zu lernen wie ich meine Kräfte kontrollieren kann.
Das ist als ob sie einen Erstklässler dafür bestrafen wollen weil er das Alphabet nicht buchstabieren kann. Heute ist mein erster Tag.
Mein Gesicht wurde hart. Und deswegen kehre ich den Schulhof bestimmt nicht.
Ich machte eine Pause und lächelte dann. Und ja, mir geht es gut. Abgesehen von einer kleinen Platzwunde fehlt mir nichts. Danke, dass sie sich nach meinem Wohlergehen erkundigt haben.
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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   Do Sep 06, 2012 6:53 am

OFF: Wohoho ... ich glaube Delia ist wirklich streitsuchend! XD Nee, ernsthaft, ich hätte das gelassen.

Luce musste grinsen. Sie war schlagfretig wie keine andere und hatte Humor, das gefiel ihm wirklich. Ich verfluche die Götter, wenn wie nicht Freunde werden!, dachte er mit einem wietern grinsen.
Er lehnte sich gemütlich zurück und beobachtete mit einer fragend hochgezogenen Augenbraue, wie Delia sich mit Face anlegte, was sich aber zum Glück schnell klärte. DIe muss sich aber auch mit jedem streiten erst Fynn, dann Helen, nun Face ...
Stumm schüttelte er gerade noch den Kopf, als dieser riesige Zentaur ... Nessos, erschien und ihn kurz "freundlich" darauf hinwies, dass er zu ihm hätte kommen sollen. Luce wollte schon geantwortet haben, doch der Zentaur wetterte sofort Delia.
Und natürlich, mit diesem hier musste sich sich auch noch anlegen. und Nessos ..., dachte er sich und hätte ihr am liebsten Klebeband vor ihren hübschen Mund geklebt, denn da kamen nur patzige Worte raus.
Wahrscheinlich waren Katsu, Daphne und er die einzigen, die freundliche Worte von der jungen Dame gehört hatten. Er verdrehte kurz die Augen, sodass es niemand sah und beobachtete dann gespannt Nessos Reaktion.



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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   Do Sep 06, 2012 8:07 am

OFF: Ich bin nicht streitsuchend ^^ Das an Face war nur ein Tipp xD
Und von Nessos fühlt sich Delia eben unfair behandelt und bei sowas kann man nicht nett bleiben ^^
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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   Do Sep 06, 2012 8:20 am

OFF:
Naja, Nessos hat heute keinen guten Tag. Hättest du dich etwas anderes verhalten, so hätte er sich vieleicht am nächsten Morgen noch entschuldig. Doch jetzt fühlt er sich nur bestätig und wenn ich ehrlich bin, dann gefällt es so mir, so kommt Spannung auf. Ich mag Delias Charakter xDD.

IN:

Nessos:

>> So wie du sprichst, geht es dir ja wohl besser und so schlecht kann es dir anschneiden nicht gehen, bei so einem frechen umgezogenen Mundwerk, den du hast. Also genug mit der Selbstbemitleidung. Hier gelten meine Regeln…und wenn ich sage, dass du etwas erledigst, dann machst du gefälligst das auch. Da gibt es kein „aber“ und kein „wenn“ ! Haben wir uns da verstanden, denn ich diskutiere nicht. Wenn ich bis 3 Gezählt habe und ich sehe nicht, wie dein Köper sich in Richtung Schulgebäude bewegt, dann wirst du noch sehen, wie harmlos diese Strafe ist. Außerdem bin ich nicht blöd und arbeite schon seit mehren Jahren hier, um zu wissen das vom Geschlecht Zeus, nicht einfach so Blitze entstehen können. Du bist ja wohl keine Steckdose, die laufend Strom erzeugt oder irre ich mich da?! Es ist mir pieps egal, was vorher vorgefallen ist, doch du musst lernen dich zu beherrschen und hättest auf den Boden zielen können, da jeder weiß, das der Boden nicht leite….Und erzähl mir bloß nicht, dass der Boden doch leitet, denn wieso sollten sonst alle Blitzableiter in den Boden fließen? <<
Nessos der einen sehr scharfen Ton angeschlagen hatte, beugte sich näher an sie heran, sodass sie sich direkt in den Augen sehen konnten.
>> Liebes Fräulein, wenn du nicht bald auf die Tatsachen der Erde zurück kommen wirst und mir nicht zeigst, dass du vor Leitern und dem Alter Respekt hast oder zeigst, dann werden deine Tage hier sehr unangenehmen. Verstehst du was ich sage oder muss ich es nochmal Schritt für Schritt erklären? Oder willst du es gleich schriftlich <<
Der Zentaur war heute mit dem falschen Fuß aufgestanden und schien heute keine Nerven für Diskussionen mit heranwachsenden Jugendliche zu haben, da er heute noch reisbarer war als sonst. Der Stellvertretende Direktor duldet keine aufmüpfigen Jugendlichen, die meinten ihm auf die Nase herumtanzen zu können und hatte seine eigenen Methoden dies den Jungendlichen auszutreiben, wie er es so schön nannte. Er war nämlich von einer militärischen Ausbildung geprägt. Doch trotzdem schien dem Zentaur es etwas Spaß zu machen, wieder einen Halbgott in seine Schranken zu weisen und ihm zu zeigen, wer den längeren Arm von beiden hatte.

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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   Do Sep 06, 2012 9:13 am

Diese Delia ging mir mächtig auf die Nerven, könnte ich Blitze lenken, wäre sie schon längst von einem getroffen worden. Meine Wut schien ins Unermessliche zu steigen und ich hörte ein weit entferntes Donnergrummeln. Nein, dass würde jetzt nicht passieren, doch ich konnte es nicht mehr unterdrücken zu viele Gefühle und Reize donnerten auf mich ein. Inzwischen wollte ich nur noch hier raus und am Besten ganz weit weg sein. Egal, wer da draußen saß. Jeder ging mir auf die Nerven, Fynn ein bisschen weniger, wobei mir sein Getue von eben immer noch nicht klar war. Es nervte mich, diese ganzen Halbgötter ertragen zu müssen.

Ich hatte Luce ohne ein weiteres Wort zu verlieren das Glas gegeben und war nur aus einem Grund geblieben, ich konnte nicht ertragen was diese Delia mit ihrem Körper anstellte. Sie widersetzte sich jeglicher Warnung und rannte fast schon mit Absicht in den Tod. Sie mochte es zwar runter spielen und vielleicht übertrieb ich ja auch. Aber mit Dehydrierung war nicht zu Spaßen und sie sollte unbedingt einen Gang zurück schalten. Was sie natürlich nicht tat. Ihr Geflirte mit Luce war sogar noch schlimmer als die wütende Blondie von eben. Sie kotzte mich an und ich stand hinter diesem fiesen Gedanken. Ich bekam keine Luft mehr, wenn sie im Raum war. Doch dann ging sie nach dem ersten Becher schon wieder zurück in den großen Esssaal. Ich schüttelte missbilligend den Kopf, dann fall doch um Blondie. Soll mir verdammt noch mal egal sein.

Ich folge den Beiden und erkannte, dass Nessos den Raum betreten hatte. Sein Anblick erinnerte mich an meinen Brief, den ich immer noch nicht gelesen hatte. Und ich erkannte, dass ich Areion noch gar nicht gesehen hatte. Außerdem wurde ich noch wütender und ich starrte zu der Gruppe hinüber. Draußen schien es noch mehr zu schütten und das Grollen kam näher. Ich schaute resigniert nach draußen. Ich wusste, dass ich es war und ein Blitz am schwarzen Himmel bestätigte mir diesen Verdacht. Nessos und auch Fynn würden es wissen, dass ich es war. Ich musste hier raus, ich bekam keine Luft mehr und alles drehte sich. Ich schwankte leicht nach draußen. Ich wusste, die anderen würden sich Gedanken machen aber das war mir egal. Und schon wieder lief ich davon, ich kniff verbittert den Mund zu und starrte in die Runde. Ich konnte hier nicht bleiben, dass war viel zu gefährlich.

Weg! Weit weg, ich wollte Fynn nichts tun. Und auch Nessos nicht, auch wenn ich ihn nicht besonders mochte. Eine tiefe Traurigkeit legte sich auf meine Züge und ich schaute hinüber zu Fynn. Dann senkte ich den Kopf und trat etwas zu heftig gegen die Glastür. Sie klirrte gefährlich und ich trat in den Regen. Wurde aber natürlich nicht nass. Weder das Wasser noch die elektrischen Schläge über mir konnten mir etwas anhaben. Diese Erkenntnis hatte ich schon gestern gemacht. Draußen schloss ich die Augen und versuchte mich zu beruhigen. Vater, lass es aufhören. Willst du die anderen umbringen? Ich kann es nicht kontrollieren, aber du kannst es. Also bitte tu einmal was für mich in meinem Leben und lass es verdammt nochmal aufhören!! Es kam keine Antwort doch das Wetter wechselte augenblicklich um. Die Sonne schien und das Wasser verdunstete. Es raubte mir die Energie und ich hielt mich heftig zitternd an der Glasscheibe fest. Drinnen hatten alle alles mit ansehen können, und ich schämte mich auch noch.

Ich ruschte an den Scheibe nach unten und legte den Kopf auf meine Knie. Tief durchatmen und bloß nicht weinen. Diese Gefühle machten mich fertig, ich war so oft wütend in letzter Zeit, dass konnte doch nicht mehr normal sein. Ich hob den Kopf und lehnte ihn an. Ich streckte meine Hand, diese zitterte immer noch heftig. Mein Ärger war noch immer nicht verlogen und ich zog sie wieder ein. Es war alles ein heißer, feste Knoten in meinem Inneren der mich auffressen wollte. Er hinterließ nur blanke, feurige Wut, die mich rot sehen ließ. Ich wusste, es würde etwas Schreckliches passieren, wenn sie die Überhand nehmen würde. Ich bekam Bauchschmerzen, ich wusste nicht ob es Hunger war. Denn ich hatte nichts gegessen oder war es dieses verfluchte Wutknoten Dingsda?

Ich schloss die Augen und behielt sie zu, so konnte ich alles ausblenden und die Kopfschmerzen linderten sich. Der Bauch wollte einfach keine Ruhe geben und ich verzog schmerzerfüllt das Gesicht. Hoffentlich kam keiner raus und sah mich so. Doch andererseits würde ich schon gerne wissen, was mit Fynn los war.


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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   Do Sep 06, 2012 9:22 am

OFF:Ich mag meinen Chara auch ^^ Den Steckbrief habe ich nach mir selbst geschrieben. Alter und Vergangenheit hab ich natürlich anderst aber in Delia hab ich mich sozusagen selbst reingesteckt xD Das macht nämlich viel mehr Spaß so.

In: Als Helen nach draußen gestürmt war macht ich mir ein wenig Sorgen. Natürlich, einen guten Start hatten wir nicht aber das hieß noch lange nicht das sie mir vollkommen egal war. Nein! Wenn ich rausgehe wirds ihr auch nicht besser gehen, Fynn kann ihr bestimmt helfen sobald der sich entschließt sich wieder zu bewegen. Ich widmete mich wieder dem, dem ... Direktor? Keine Ahnung wer er war aber es interessierte mich auch nicht viel.
Auch eine Steckdose kann sich überhitzen. Achtung! Heiß! Ich lächelte immer noch.
Langsam stand ich auf. Zälte mit den Fingern knapp vor seinem Gesicht bis drei.
Vier! Hauchte ich. Anscheinend brauch ich nicht nur einen Blitzableiter sondern auch noch einen Taschenrechner. Ich nahm meinen Kaffee und trank ihn aus. Danach band ich mir die Haare hoch und zog meine Jacke aus.
Die graue Weste reichte ich Daphne. Meine Tasche ließ ich über dem Stuhl hängen.
Wo steht der Besen?
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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   Fr Sep 07, 2012 3:37 am

Ich drückte die Tür zu einem Gebäude namens Cafeteria auf. Meine Anreise war sehr gemühtlich gewesen. Mit dem Zug durch Europa und dann mit dem Schiff übers Mittelmeer. Nicht mal ganz eine Woche war ich gereist. Zwei oder drei Tage im Luxuszug und dann noch mal zwei Tage auf dieser Jacht. Ja die Firmenjacht meines Onkels war echt nicht übel.  24 Decke samt Pools, Bars,  Spielfelder und und und. Ja es waren herrliche  Tage gewesen. Ich hatte meine Liebe zu Wellness entdeckt.
Jetzt stand ich in einem Gebäude in dem es von Jungendlichen wimmelte. "Halbgötter".  Ich schüttelte langsam den  Kopf und steckte eine Hand in die Hosentasche meiner Jeans. Ich feute mich auf meine kleine Hütte und den Garten den meine Mutter für mich hatte anlegen lassen, darauf hoffte ich jedenfalls. Rosen und Weintrauben würde ich züchten, ganz wie daheim. Ich setzte ein Lächeln auf und trat weiter in den Raum hinein. Hallo Zusammen. grüsste ich sie alle. Die Leute schienen irgendwie aufgebracht, aber weshalb? Ein Mädchen stürzte an mir vorbei nach draussen ohne mich zu beachten. Erst jetzt bemerkte ich, was für ein Unwetter tobte. Ich selbst war ihm knapp entgangen und das Mädchen draussen im Regen schien nicht nass zu werden. Ich wusste nicht genau was ich jetzt tun sollte, deshalb blieb ich einfach mal stehen.
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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   Fr Sep 07, 2012 7:18 am

Ich bekam alles, was um mich herum passierte, nur durch einen merkwuerdigen Schleier mit. Es war seltsam, wie ich fuehlte, was ich spuehrte. Ich weiss noch, dass ich da diesen Caffee ins Gesicht bekam. Von dieser Blondie, wem sonst. Ich hatte das Aroma gerochen, gespuehrt, wie die braunchwarze Fluessigkeit meine Wangen herunterlief. Dann setzte mein Gehirn fuer einen kurzen Moment aus. Ich stand nurnoch da, atmete flach, ruehrte mich nicht. Meine Wangen brannten hoellisch, und als ich schliesslich meine Hand und sie an mein Gesicht fuehrte fuehlte ich kleine Blaeschen an einzelnen Stellen spriessen. Schockiert riss ich die Augen noch ein Stueck weiter auf. Was hatte diese vermaledeite Zeustochter angestelltl? Ich spuehrte schon keinen Schmerz mehr, aber es war so ein leeres Gefuehl in meinem Gesicht, wie betaubt. Ich bekam jetzt nur noch am Rande mit, was um mich herum geschah, wie Delia colabierte, wie Helen mich verteidigte, wie immer mehr Leute kamen und ein ziemliches Durcheinander entstand.
Im naechsten Moment schien die Zeit still zu stehen. Ich nahm nun gar nichts mehr wahr, hoerte ploetzlich nur noch eine Stimme. Es war eine Stimme in meinem Kopf. "Mein Sohn, in was hast du dich da wieder hineinmanoevriert?

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Der Post ist noch nicht fertig, aber ich hab' jetzt keine Zeit mehr ;D
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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   Fr Sep 07, 2012 11:11 pm

Face musste grinsen, jetzt musste die arme Delia also den Hof kehren. Sie hätte gerne noch etwas wie, pass auf das du dir deine Fingernägel nicht abbrichst, hinter ihr hergerufen, aber sie verknief es sich. Sie war zwar mutig und stark, aber vor dem Campleiter Nessos hatte sie Respekt, vor einem Zentauren sollte man natürlich immer Respekt haben, aber vor einem wie Nessos ganz besonders.

Wann werden denn die Teams aufgeteilt?, fragte Face den Zentauren.
Sie war, zugegebenerweiße ziemlich neuierig welchen dieser Halbgötter sie in ihrem TEam haben würde.
Sie sah sich nocheinmal in der Runde um und schüttelte den den Kopf.
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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   Sa Sep 08, 2012 12:49 am

Da stand ich also, direkt neben der Tür, unfähig mich zu rühren, und starrte die Streitenden an, als hätte ich Auserirdische vor mir. ( Nunja, zwischen Auserirdischen und Halbgöttern bestand vermutlich gar kein so großer Unterschied.) Als die Tasse auf dem Boden der Cafeteria aufschlug und in tausend kleine Teile zerprang, hörte ich Face‘ genervte Stimme fragen, was denn nun wieder kaputt sei. Kurz zuckte mein Blick in ihre Richtung, und ich nahm wahr, dass sie recht amüsiert aussah. Inzwischen war mein Blick wieder zu den Streitenden gewandert, und ich nahm wahr, wie die Funken, die um die Hände des Mädchens tanzten, immer heller und unruhiger wurden, je wütender sie wurde. Gerade sagte sie mit bebender Stimme ein Gedicht über Idioten auf, doch ich hörte nicht richtig zu, in meinem Kopf hatte sich das dumpfe Gefühl einer nahenden Vision breitgemacht, und plötzlich sah ich mit meinem inneren Auge, wie ein gleisend heller Blitz an mir vorbeifuhr, nur Sekunden, bevor er das ein zweites Mal tat - diesmal aber REAL – ein Fenster zersplitterte und draußen einen Baum in Brand setzte. Ich stand verwirrt und vor Schock erstarrt da, wusste für einen Moment nicht wo ich war, bevor ich dann mit vor Schreck geweiteten Augen das Geschehen betrachtete. Anscheinend hatte meine Kurzvision doch ein wenig länger gedauert, denn während ich den Blitz das erste Mal sah, hatte sich wohl der rothaarige Junge zu den Streitenden begeben, das blonde Mädchen war umgekippt, und eine ältere Dame, die wohl zu den Aufsehern hier gehörte, stand inmitten des Chaos‘ und gab dem Rothaarigen und dem Mädchen namens Helen zu verstehen, dass sie sich um die Blonde kümmern sollten. Inzwischen war neben mir die Tür aufgegangen, und ein dunkelhaariger Junge betrat die Cafeteria, ein lässiges Lächeln auf dem Gesicht, das ihm jedoch im Anbetracht der Situation gleich verging. Der ‚Flammenkopf‘ und Helen waren mit der Blonden in ein Hinterzimmer verschwunden, wo sie sich hoffentlich gut erholte. Ich hoffte, dass sie sich nicht ernsthaft verletzt hatte, aber wahrscheinlich hatte der Blitz ihr einfach zu viel Energie abverlangt, so wie mir manche Visionen. Man konnte nur hoffen, dass sich die Erholung bei ihr schneller einstellte als gewöhnlich bei mir. Wahrscheinlich würde ich dieses fiese Männchen, das mit dem Hammer unerbittlich auf meinen Kopf einschlug nicht so schnell loswerden. Nach einem kurzen Blick zur Seite nahm ich wahr, dass das Fenster wundersamerweise wieder ganz war. Wahrscheinlich hatte es irgendwer mit irgendwelchen Götterfähigkeiten geflickt oder esetzt, oder es war auch nur eine göttliche Illusion, was interessierte es mich. Plötzlich ging wieder die Türe auf, und um ein Haar wäre sie auf mich geknallt, ich sollte mir wohl besser einen neuen Platz zum herumstehen suchen. Face kam wütend durch die Tür gestampft, sie muss wohl irgendwann den Raum verlassen haben und motzte lautstark herum, was denn hier los sei. Wumm, machte es in meinem Kopf, das Hämmermännchen hatte wohl heute besonders viel Freude daran mich zu schikanieren.

Gerade als ich dachte, es wäre wieder etwas Ruhe eingekehrt, kam die Blondiene gefolgt vom Flamenkopf wieder in die Cafeteria, wobei erstere noch eine spitze Bemerkung zu Finn und dann zu Face abschoss. Daraufhin wechselten Face und die Blonde ein paar nicht sehr freunliche Worte, auf die ich jedoch keine Acht gab, bevor sich alle drei wieder an den Tisch setzten und schön weiterplapperten. Mein Kopf begann immer mehr zu schmerzen, und ich wünschte sie wären einfach alle Still. Schon wieder ging die Tür auf und ein Zentaur trat ein. Eigentlich hätte ich jetzt überrascht sein sollen, aber dazu hatte ich einfach keine Nerven mehr. Mein Kopf wummerte jetzt wie wild, und mit jedem Wort, dass der Zentaur und diese Blonde wechselten wurde es schlimmer. Mir war kochend heiß und am liebsten hätte ich mich auf den Boden gesetzt, aber das konnte ich auch nicht bringen. Plötzlich stand das Mädchen von gestern auf und stürmte nach draußen, woraufhin es zu regnen begann. Wahrscheinlich brauchte sie einfach Ruhe, eigentlich eine gute Idee einfach rauszugehen. Genau das, was ich nun auch tat. Der Regen hatte blitzartig wieder augehört, und ich vermutete, dass Helen vielleicht etwas damit zu tun hatte. Aber das war mir egal, ich lief die Stufen hinunter, vorbei an der Braunhaarigen, die den Kopf an der Fensterscheibe angelehnt hatte und ziemlich fertig ausschaute, hin zu einem nicht verkohlten Baum- den Göttern sei Dank, sowas gab es ja auch noch! – und lies mich daran zu Boden sinken. Ich presste den Kopf zwischen die Knie und bemühte mich regelmäßig zu atmen. Diese scheiß Visionen!, fluchte ich, zuckte aber zusammen, als das Männchen erneut mit dem Hammer auf meinen Kopf eindrosch. Wenn sie wenigstens was bringen würden! Aber ihr Timing ist sowas von mies, wie das von meinem Dad!, dachte ich und stöhnte leicht auf. Ich pfiff aufs Frühstück, bei diesen Kopfschmerzen konnte ich sowieso nichts zu mir nehmen.
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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   So Sep 09, 2012 3:18 am

--> Mrs.-Johns Villa

Ich taumelte gedankenverloren in die Cafeteria, ich hatte eine merkwürdige Nacht gehabt und ziemlich verwirrende Träume. Aber ich wurde nicht sonderlich schlau daraus, und an Träume glaubte ich nicht. Vor allem nicht an diese, die man selbst nicht verstand...
Lilith hatte nicht unten an der Türe gewartet, aber ich hatte das von ihr auch nicht verlangt. Obschon sie gesagt hatte, sie würde Poseidon nicht besuchen, sie hatte es bestimmt gemacht. Als ich kurz aus dem Fenster sah war mir als würde ich ein helles Fell vorbeihuschen sehen, ich rieb mir die Augen.

Verdammte Einbildung.

Ich schnappte mir einen Teller und angelte mir zwei Brote, welche ich mit etwas Butter bestrich, dann schenkte ich mir eine kalte Milch ein und setzte mich an einen leeren Tisch. Meine Augen drohten zu zu fallen, ich war eigentlich ein Frühaufsteher doch der Tag zuvor war lang gewesen und sowieso, ich war aus meiner eigenen Routine gebrochen und dies gefiel mir je mehr, je weniger. Ich seufzte auf, trank die Milch in wenigen Zügen aus. Milch...
Früher hatten wir sie vom Nachbarn bekommen, der hatte Milchkühe bei sich stehen gehabt. Wir hatten seit langem schon nur noch Schlachtrind. Aber die frische Milch vom Nachbarn war super gewesen, meist noch warm aus dem Euter. Aufgewärmte Milch, aufgekocht, konnte ich nicht leiden, dann lieber noch kalt aus der Packung. Ich würde mich allerdings daran gewöhnen müssen, dass man hier ausschliesslich Fertigfrass bekam, auch wenn ich mich mit Verpacktem, chemischem Zeugs nicht anfreunden konnte.
Wäre ich jetzt zuhause, würde ich gerade vom Stall-Misten kommen, ein Glas warme Milch trinken und genauso zwei Brote essen. Aber es war merkwürdig, nicht von der Arbeit zu kommen. Ich hatte es immer sehr gemocht, zu arbeiten, und sich dann ruhig an einen Tisch zu setzen. Man wurde wach, fand aber gleichzeitig seine innere Ruhe.

Ich auf alle Fälle, für mich war das der Tagesrythmus, der zu mir passte. Es würde eine grosse Umgewöhnung sein, hier zu leben, wo ich nicht arbeiten musste und mir im Prinzip alles gegeben wurde, was ich brauchte.
Ich würde hier zu einem dieser geschniegelt-gestriegelten Stadtschnösel werden, welche ich immer verabscheut hatte.

Ich schluckte bei der Vorstellung. Nein, das würde ich nicht zulassen. Vorher würde ich sterben. Ich gehörte nicht zu diesen Menschen, welche undankbar waren und alles im Leben hatten und trotzdem unzufrieden damit waren. Ich gehörte zu den Burschen vom Land, welche sich ihr Leben erkämpften, erschufteten und sich dafür mit einem Lachen auf den Lippen zur Ruhe legen konnten nach der Arbeit.

Der dunkelrote Hoody, den ich mir übergezogen hatte, war unnötig verkommen, man merkte, dass es heute warm werden würde. Ich mochte den Sommer nicht besonders, meine Jahreszeit war der Herbst, ganz eindeutig.
Die frischen Jeans, die mich kleideten, fühlten sich falsch an an meinem Körper, aber meine Mutter hatte mir noch gesagt, dass es unter Leuten einige Dresscodes zu beachten gab, und dass ich so, wie ich sonst gerne rumlief, niemals in die Gesellschaft treten konnte. So hatte sie ihr Erspartes in Neue Kleider investiert, damit ich auch ja "gut akzeptiert" wurde.

Eigentlich lächerlich, wie oberflächlich die Menschheit so war. Ich biss das letzte Stück des Brotes ab, nahm mir das zweite und verspies es ebenfalls. Danach hielt ich mir die Hände vor den Kopf, und stützte ihn auf. Schade hatte ich die Kohle oben gelassen, meine Gedanken liessen sich bestimmt gerade in eine Skizze einflechten. Letztere schweiften endgültig ab und meine Augen fixierten einen unsichtbaren Punkt an der Wand, dabei wurde mein Blick immer wirrer bis ich schlussendlich kaum mehr etwas mit vollem Bewusstsein wahr nahm.

Als ich mich umsah bemerkte ich die gespannte Atmosphäre. Ich hatte keinen Schimmer, was sich da abgespielt hatte bevor ich eingetreten war-und es interessierte mich auch nicht gross. Hier an diesem Camp gab es schlicht zu viele verschiedene Charaktere, zu viele Leute die aufeinandertrafen. Und da waren gewisse Situationen, welche eskalierten, schlicht vorprogrammiert.

Was mich wohl nachher erwarten würde?
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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   So Sep 23, 2012 2:11 pm

Jetzt gehts weiter; Addition zu meinem letzten Post!

Ich zuckte so herftig zusammen, wie schon lange nicht mehr. Meine Mom, war hier, redete mit mir. Warum? Sie hatte nichts unternommen. Schrecklich... aber okay. Ich, immernoch ziemlich wild zitternd, und nicht wirklich in der Kontrolle über meinen Körper, presste meine Hände gegen meine Schläfen und wartete. War das alles, was sie mir zu sagen hatte?
Ich bekam zum Glück nicht mit, was unsere Blondie mir noch für einen Kommentar an den Kopf warf. Die war bei mir jetzt unten durch, für immer. Und sie sollte sich glücklich schätzen, dass sie kein Junge war. Ich schlug einfach keine Mädchen.
Die Bläschen in meinem Gesicht hatten aufgehört zu spriessen, ich wusste, dass da höchstens ein paar sein konnten - und mit den Sekunden kam auch der Schmerz, und ich spürte, wie meine Haut zu spannen schien. Was war denn jetzt los? Waren die Blässchen denn nicht genug? Seufzend schloss ich die Augen und setzte mich auf meinen Stuhl, der noch nach vorne geschoben war, von der Zeit als ich noch mit Delia debatiert hatte. Dann kam die Stimme erneut.
"So leid es mir auch tut, Fynn, aber du bist einfach mein Sohn. Ich hätte dir ja gerne ein wenig mehr Künste der Unterwelt vererbt... aber du kommst wohl eher nach meiner eigenen Mutter, Demeter. Du bist in gewisser Weise eine Pflanze, Fynn. Nicht huntert prozentig, versteht sich, aber deine Haut ist nicht normale Haut, genau so, wie du einen wahren 'grünen Daumen' hast. Eigentlich ist das nichts schlechtes..." Die Stimme verstummte, nur um mir höllische Kopfschmerzen dazulassen. Grossartig. Und was sollte ich jetzt machen?
"Weisst du, was du jetzt brauchst, Fynn?"
Ich schüttelte den Kopf. Blöde Frage, wenn ich es wüsste hätte ich es schon längst getan. Ich wollte ja schliesslich auch nicht als 'Mr Bubble' bekannt werden.
"Du musst lernen als Pflanze zu denken. Ich meine... das klingt dumm, oder" (In diesem Moment klang sie wirklich wie eine normale, sterbliche Mom.) Ich nickte, ja, es war einfach bescheuert. "Okay, dann anders. Natürlich bist du ein Mensch.. oder zumindestes halb. Und die andere Hälfte hast du von mir, bist also ein Gött..chen. Und auch wenn ich selbst in meiner Zeit in der Unterwelt ziemlich verändert worden bin, so bin ich doch die Tochter meiner Mutter, Demeter. Ich bin also auch eine Art pflanze... und du, du bist das auch. Das erlaubt es dir, die Pflanzen wachsen zu lassen. Also... zurück. Was brauchen Pflanzen, um ihre Wunden zu heilen?"
Ich seufzte. Als ob ich klar denken könnte. Aber irgendwas in mir wusste es. Meine Antwort war nicht mehr als ein leises Brummen, doch meine Mom schien mein "Wasser und Sonne" zu verstehen. Dann ging mir ein Lichtchen auf.
Mit immernoch viel zu starken Kopfschmerzen sprang ich auf und suchte mir meinen Weg zum Buffet, wo ich, durch meine immernoch etwas wirre/schmerzverstellte Sicht mit etwas Mühe ein Glas Wasser fand. Dieses leerte ich in einem Zug, nur um mir dann ein zweites zu schnappen. Auch dieses hielt nicht viel länger.
Aber es wirkte. Die Kopfschmerzen waren weg, und die Bläschen waren auch so gut wie verschwunden, wie ich feststellte, als ich erneut mein Gesicht betastete. Ich lächelte. "Danke Mom" war das erste wirklich gute Wort, dass ich zu meiner Mom sandte. Sie hatte mir das hier zwar eingebrockt, aber mir auch wieder... rausgebrockt.
Jetzt konnte ich endlich wieder sehen, und mit meinem Kopf drehend nahm ich die Cafeteria erneut in Augenschein. War es vorher auch schon so leer gewesen? irgendwas... irgendwer fehlte. Irgendwer? Nein! Helen war es, die nicht mehr hier war. Wo ist die denn jetzt schon wieder abgeblieben? Ich musste mich bei ihr doch noch bedanken, dass sie mich verteidigt hatte. Das hätte ich echt nicht erwartet gehabt.
Bei Blondies Anblick kam eine leise köchelnde Wut in mir auf, aber ich ignorierte meine Gefühle und brummte nur etwas unverständliches vor mich hin. Sie sollte mir doch einfach am Arsch vorbei gehen, unsere Vorzeigeblondine. Mir war es egal. Ich war wieder so verdammt schlecht drauf. Toll gemacht, Blondie. Toll gemacht.
Dann erblickte ich Areion. Der Typ, auch wenn mir sein Gaul nicht ganz geheuer war, kam jetzt nicht mehr so unsymphatisch rüber wie gestern, und mit ein paar schnellen Schritten ging ich auf ihn zu.
"Hey, Areion. 'n Morgen. Hast du Helen gesehen?"
Meine Frage erübrigte sich, als ich nach draussen sah, und Helen dort an eine Fensterscheibe gelehnt erblickte. Ich nickte Areion kurz zu und verschwand dann nach draussen.
Stumm liess ich mich neben Helen auf den Boden sinken. Zuerst entschied ich mich, nichts zu sagen, aber als dann noch ein anderes Mädchen, dass draussen sass und nicht besonders glücklich an einen verkohlten Baum lehnte, in mein Blickfeld kam konnte ich gar nicht anders als irgendwie grinsen. "Einfach ein beschissener Morgen, hmm?" Wie zum Stichwort begann die Haut in meinem Gesicht wieder zu spannen. Klasse,wahrscheinlich war die immernoch verbrüht und krebsrot. Prima... Aber was hatte Mutter gesagt? Sonne? Na, die schien hier draussen ja. Wortlos hielt ich mein schmerzendes Gesicht in die Sonne.
Nach einigen Augenblicken, in denen ich die wohlige Wärme der Sonne genoss, öffnete ich meine Augen wieder und mein Blick wanderte zu dem Mädchen am Kohlebaum. Sie sah jung aus, sehr jung sogar. "Hast du ne Ahnung was mit ihr los ist?" fragte ich Helen, ohne den Blick zu wenden. Irgendwie schien dieser Morgen verhext, und ich wollte gar nicht wissen, was heute denn noch so alles schief gehen würde.


Zuletzt von Matthew am Mo Sep 24, 2012 2:00 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Sorry, dass ich hier so in deinen Post funke, Fynnie, aber die Farbe für sprechende Götter wurde auf weiß geändert. ;-))
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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   Mo Sep 24, 2012 7:11 am

-> von Zayns Haus

Ich war mir sicher, der Weg würde nicht länger als 5 Minuten dauern, aber meine Hündin sorgte dafür, dass sich die zeit bestimmt verdoppelte, indem sie auf dem Weg an jedem Grashalm riechen musste, alle zwei Meter stehen blieb um sich die Gegend anzusehen und sonst halt das tat was ein Hund so tat. Ich hatte nicht die geringste Ahnung was auf mich zu kam, allerdings war das ja nicht das erste mal in meinem leben, in sofern war es mir ziemlich egal. Mich interessierten eher die menschen, die ich kennen lernen würde, ob sie vielleicht irgendwie anders waren, als normale menschen. Mir wurde bewusst was für ein Mist ich mir hier zusammenreimte, aufgrund der Tatsache, dass ich selber ein Halbgott war, wie die meisten anderen auch, konnten sie sich jawohl nicht so sehr von den 'normalen' Menschen unterscheiden. Oder? Ach was solls, man soll ja alles auf sich zukommen lassen. Ich öffnete die Tür zu Cafeteria und Havanna stemmte sich sofort gegen das Halsband als sie die anderen Menschen... Halbgötter sah. Als hätte sie sowas noch nie gesehen.
Die Stimmung hier drinnen war irgendwie... Wie sollte man es am besten beschreiben? Aufgeheizt? Keine Ahnung, irgendwie sowas. Ich sah mich kurz um und mein Blick stockte kurz, als ich den Zentauren sah. Irgendwie war es schwierig einzusehen, dass das was ich ein Leben lang für Märchen gehalten habe nun plötzlich real war. Immer noch erwartete ich aufzuwachen und zu merken, dass das alles hier nur ein Traum war. Ich hatte gehört, dass man alles als real empfindet wenn man im Koma lag. Vielleicht hatte ich also einen Unfall und wusste es selber nicht? Ach was Solls, wenn ich also wirklich im Koma liegen sollte, sollte ich doch die Chance nutzen und so viel spaß wie möglich haben, bevor der Ernst des Lebens wieder beginnen sollte.
Ich zog Havanna leicht zurück und bedeutete ihr mit einem mehr oder weniger strengen Blick sich zu benehmen. Sie warf mir einen Blick zu, der mir vermutlich sagen sollte was ich für eine Bestie war, dass ich sie einfach so anleinte und nicht zuließ, dass sie neue 'Freundschaften' schloss. Aber sie war nunmal ein Kampfhund und ich hatte schon oft genug erlebt wie Leute in Panik verfielen, nur weil sie Angst hatten mein Hund könnte sie zerfleischen. Ich wühlte kurz in der Tasche meines grauen Kapuzenpullovers, bis ich ein Kaugummi fand und trat einen Schritt weiter in die Cafeteria. Jetzt sollte mein neues leben also beginnen.
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BeitragThema: Re: Cafeteria ( Esskatina)   Mi Sep 26, 2012 8:27 am

Bevor ich überhaupt antworten konnte, war Fynn auch schon weg. Er schien ziemlich stinkig zu sein, war wohl involviert gewesen in das Gezanke von vorher, was ich nicht wirklich mitgekriegt hatte. Ich musste immernoch schmunzeln beim GEdanken an den kräftigen, jungen Mann, der jedes Mal beinahe eine Herzattacke erlitt wenn er Lilith erblickte, Lilith, vor ihr fürchtete sich einfach niemand. Selbst der grösste Pferdehasser musste lächeln bei ihrem Anblick, und selbst die grössten Pferde-Skeptiker verloren ihre Scheu wenn sie der hellbraunen Lady in die kastanienbraunen, freundlichen Augen sahen.

Ich glaubte nicht daran, dass Fynn sich lange ziemen würde, auch er würde irgendwann schwach werden bei Liliths Anblick. Wobei, ganz Suspekt war mir der Kerl dann doch nicht, der hatte bestimmt irgendwelche Geheimnisse, die ihn zu dem machten, was er war. Er war nämlich nicht gerade die Art Mensch, mit der man sich normalerweise abgab. Aber, ganz im Ernst, war dass doch niemand von uns.

Immerhin kannten wir uns ja alle doch nur oberflächlich, und keiner wusste dem andern seine Gabe. Ich könnte jetzt aus dem Nichts eine blutrünstige, vierhufige Kreatur erschaffen, ob man damit rechnete, von einem mythologischen, rein-weissen Pegasus zerfleischt zu werden? Ich denke nicht. Und ich glaube auch nicht, dass irgendjemand die Gefahr dieser Gabe einzuschätzen wüsste, selbst wenn dieser Jemand über sie Bescheid wusste, was hier offensichtlich nicht der Fall war...

Ich sah nach draussen, Fynn hatte sich zu Helen gesellt. Helen. Auch kein Charakter, dem man alltäglich begegnete. Aber solche Menschen machten das Leben doch spannend. Immerhin war auch ich nicht gerade der Typ Mensch, den man auf der Strasse anhauen würde, nein, ganz bestimmt nicht. Aber manchmal würde es mich schon interessieren, was diese netten Mitmenschen von mir dachten. Im Endeffekt war es mir egal, aber trotzdem, es wäre schon spannend. Ich blickte auf den Tisch vor mir, er war bereits leer, ich hatte mein Geschirr weggebracht. Wir müssten uns bald bei den Schulgebäuden einbefinden -dessen war ich mir nicht hundertprozentig sicher, aber ich meinte, es gehört zu haben-, dann würden die Teams aufgeteilt.

Ich blickte skeptisch um mich. Mit wem würde ich mich zusammenraufen müssen? Ich kannte so gut wie niemanden, hier. Fynn, und Helen, Sascha, Amy, Seraphina, die flüchtigen Bekanntschaften von gestern im Wald -wobei man dies nicht "kennen" nennen konnte-, Gwendolyn und Katsu... Ja, dann hatte es sich bald. Aber kennen, kennen tat ich niemanden von ihnen. Nicht einmal einschätzen würde ich sie können.

Ganz genau, stellte ich ernüchternd fest. Ich kenne niemanden, mein Blick haftete sich erneut an den Tisch vor mir. War ja nicht weiter schlimm, man konnte schnell Bekanntschaften schliessen... Auch wenn ich ganz genau wusste, dass dies für mich immer harte Arbeit war. Im grunde genommen kannte ich auf der ganzen Welt niemanden-wirklich, meine Eltern ausgenommen. Warum? Es war nie nötig gewesen. Abseits der Zivilisation braucht man niemanden kennen. Wem kann man schon vertrauen? Die Erfahrung lehrte mich, besser auf mich selbst zu vertrauen. Dämlicherweise würde ich meine Lebensmoral kräöftig überdenken müssen in Anbetracht der jetztigen Situation.

Ich war wohl ziemlich ein Egozentriker gewesen, die letzten Jahre. Wobei, das stimmte nicht mal. Ich war einfach... Gleichgültig gewesen, ich hatte mich nicht für mein Umfeld interessiert. icht mehr..., ich hielt inne. Wieso musste ich diese Gedankengänge immer zu Ende führen? Die Kluft in mir brach weiter auseinander, es war, als könnte ich den Felssturz in mir selbst hören. Nein, man konnte seine Erinnerungen nicht einfach verblassen lassen, nicht, wenn sie derart prägend waren.

What ever.

Ich spürte ganz deutlich, dass das, was auf mich zukommen würde, ein hartes Stück arbeit würde. Ich und Bekanntschaften machen... Das konnte kaum gut werden. Es war, als hätte ich es verlernt. Ich schüttelte den Kopf. Quatsch, Areion, so was vergisst kein Mensch, es war ich selbst, der da zu mir sprach-aber es war mir, als wäre da noch das hämische Grinsen der göttlichen Stute mit ihrem cremefarbenen Fell. Ich schmunzelte-auch wenn mir danach gar nicht zu Mute war.
Eigentlich hatte Lilith schon Recht, IHR hatte ich ja immerhin lernen vertraut. Aber... Es war doch ganz was anderes gewesen. Würde ich je einem Menschen so sehr vertrauen können wie ihr? Ich glaubte nicht daran, aber, zwischen uns beiden war sowieso etwas besonders. Etwas göttliches.

Ich stand auf, stellte den Stuhl unter den Tisch und wischte die Brotkrümelchen gedankenverloren von der Tischplatte.
Gerade trat ein Neuer ein, er hatte einen Hund bei sich, einen kräftigen. Ich fürchtete mich nicht vor Hunden-ganz im Gegenteil. Ich hätte gerne einen gehabt, damals. Aber mein Vater mochte die Tiere nicht wirklich. Und jetzt, mit Lilith, war das ganze komplizierter. Aber ich spielte doch mit dem Gedanken, mir einen vierpfötligen Kumpel zu zu tun, jetzt, wo ich die Chance hatte. Ich schlenderte zum Eingang, blieb kurz stehen und mustere den Neuen und seinen Genossen.
Konnte ja nicht schaden, sich mal zu erkundigen. Ausserdem, "immer nett und freundlich sein", lautete die Devise. Man musste ja nicht sofort dicke werden mit seinem Gegenüber. Mal hallo sagen konnte nicht schaden.

Ich atmete ein, bevor ich zu dem jungen Burschen sah, und ihn begrüsste. "Netter Hund, gefällt mir. Was ist er denn für eine Rasse?, ich hielt inne, musterte den Hund. Oder war es eine Hündin? War ja nicht weiter wichtig.
Ich bin übrigens Areion, doppelte ich zurückhaltend nach. Mein Name sagte nichts über mich aus, sofern man die griechische Mythologie nicht in Detailen kannte. Und auch dann, konnte es ja "bloss ein Zufall" sein. -dies war es nicht, aber wer würde das schon wissen.

Und selbst wenn, was hatte es denn an sich, der Sohn des Poseiodn zu sein (ausser dass dieser ein verteufelte Casanova war, und ich ohne ihn nun nicht da wäre, was mich nicht im Geringsten stören würde)? Immerhin waren wir hier alle mit einem Göttervater beziehungsweise einer Göttermutter gesegnet.
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