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Halbgötter
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ZURZEIT HERRSCHT EIN ENDGÜLTIGER AUFNAHMESTOPP!


Zeiten & Wetter
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Die Teams sind eingeteilt und deshlab haben die Halbgötter endlich Zeit sich mit ihren Teamkameraden zu unterhalten und auszutauschen, eine Pause steht an. Unterdessen merkt man immer mehr, dass es auf den Mittag zugeht, besonders jetzt, im Sommer. Es ist gerade Mitte der Woche, Mittwoch.


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Die Sonne zieht am Horizont weiter ihre Bahnen immer mehr Richtung Höhepunkt, während dementsprechend die Temperaturen steigen. Ganze 30°C haben wir schon wieder und das ist noch nicht die Höchsttemperatur!
Ansonsten zeigt sich der Himmel eher klar mit ein paar einsamen Wolken, die ihren Weg durch die Windstille suchen.



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 I RAN AWAY IN FLOODS OF SHAME

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Helen
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BeitragThema: I RAN AWAY IN FLOODS OF SHAME   Di Nov 20, 2012 6:08 am


I close my eyes for a while
And force from the world a patient smile
But I gave you all.


4. Oktober Der Start in mein chaotisches Leben.
Eine stürmische Nacht und meine Geburt. Meine Mutter Marie war nicht alleine bei meiner Geburt, mein Vater - ich meine den menschlichen Mann, den ich als solchen gehalten hatte - war bei ihr. Er hatte es bereits ganz am Anfang meiner Geburt erfahren und nie wirklich ein Problem damit gehabt, dass ich nicht seine leibliche Tochter war. Er liebte mich trotzdem. Sollte einer die Männer verstehen.
Wenn du mich kennen lernen willst, bitte nur zu, lies weiter. Aber meine Geschichte ist nicht spektakulär.
Einfaches Leben, sinnlose Probleme und gewöhnliche Ziele. Willst du mich immer noch kennen lernen? Nicht das ich dich abschrecken will, du sollst nur nicht enttäuscht sein, wenn du fertig bist.

Aber nun gut, dass du diese Zeilen liest, zeigt mir, dass du mich wirklich kennen lernen willst.
Dein Pech.
Es war also der 4. Oktober, mein Geburtstag und der Start meines Lebens. Winnipeg, Manitoba, Kanada. Hier wurde ich geboren in einem öffentlichen Krankenhaus und wurde von überglücklichen Eltern empfangen. Ich kann euch nur von Erzählungen von Mama und Papa berichten. Aber es war der Beginn meiner Kindheit, also sollte es auch hier ein.

23. Juli Robbie Cantis.
Mein erster Tag im Kindergarten, ich weiß noch wie aufgeregt ich war und auch ein bisschen Angst hatte. Ich kannte noch keinen, meine Freunde gingen alle wo anders hin. Ich war total traurig nicht mehr mit ihnen spielen zu können, da ich ja jetzt hier hin musste. Aber als ich den Spielraum betrat, kam mir ein Jungen mit goldenen Locken entgegen gerannt und ich musste ausweichen. Darf ich vorstellen: Mein bester Freund und Seelenverwandte - Robbie Cantis. Ich freundete mich mit ihm an und wir wurden beste Freunde.

Beste Freunde, ihr wisst schon, man teilt sich die Brote und verteidigt einander gegen fiese Kinder, die einem die Spielsachen wegnehmen wollten. Mein Kindergartenzeit war wunderbar und das hatte ich diesem chaotischen Strubbelkopf zu verdanken, der mich so akzeptierte wie ich war und mich leider manchmal nicht ganz ernst nahm. Das könnte ich ihm heute noch verübeln aber er war trotzdem mein ein und alles. Mein Fels in der Brandung. Mein Halt. Ihr wisst, was ich meine.

31. August Violett Hill Villa.
Eine wunderschöne Villa im Landhausstil und das mitten im Wilden Westen. Ein wunderschönes Bild, wie sich die Sonnenstrahlen in alles Winkeln des Hauses brachen und die ganze Atmosphäre unbeschreiblich machte. Ich liebte dieses Haus auch wenn diese Gegend mir zu warm war. Papa und Mama verbrachten viel Zeit hier mit mir und dieses Mal war das erste Mal, an dem Robbie auch mit durfte. Im Spielzimmer, in unserer Lieblingsecke schmiedeten wir Pläne, welche Streiche wir alles machen wollten. Ich war glücklich. Und mein bester Freund war bei mir. Die schönsten Momente meines Lebens.

Wir fuhren in unserem Volvo zuhause los und meine Eltern lachten, weil ich wohl so gestrahlt habe sodass die Sonne sich mit ihren hinten anstellen musste. Robbie war jetzt schon größer als ich und nahm mich spielerisch in den Schwitzkasten. Ich wollte beleidigt gucken, doch da prustete er los also musste ich auch grinsen. Meine Eltern wechselten einen vielseitigen Blick, den ich bis heute nicht deuten konnte. Vielleicht dachten sie ja wir würden heiraten wenn wir erwachsen sind. Robbie und ich hatten es ihnen noch nicht erzählt, aber wir waren verlobt. Gib es zu, jetzt bist du verwirrt. Und jetzt musst du lächeln, denn so etwas machen viele Kinder in diesem Alter. Weiter im Text.

Als wir endlich ankamen waren wir zwei so aufgekratzt und wollten keine Sekunde länger in diesem Auto sitzen. Die Sonne war jetzt schon unmöglich heiß aber das juckte mich überhaupt nicht. Endlich konnten wir unsere Pläne umsetzten. Nur noch diese Auffahrt hoch fahren und dann standen wir vor dem wunderschönen Gebäude. Meine Mutter meinte noch zu uns, dass wir bitte nicht direkt weg liefen sondern erst gemeinsam mit ihnen Tante Carol begrüßen.
Tante Carol. Diese Frau hatte ihre eigene Geschichte und war die Schwester meiner Mutter. Sie war unglaublich nett und schloss mich und Robbie in die Arme als wir vor ihr standen. Meine Mutter bekam auch strahlende Augen als sie ihre Schwester wieder sah. Dann gingen sie zu dritt nach innen und ich zeigte Robbie meine Geheimplätze.

02. September Tante Carol.
Wir hatten uns sehr schnell eingelebt und genossen die Ruhe und hatten Spaß. Leider regnete es heute und ich war schlecht gelaunt. Ja, es war auch mal möglich das ich schlecht gelaunt war. Ist das jetzt ein Drama? Eigentlich sollte es nicht sein aber was an diesem Tag passierte hatte ich verdrängt und nie wirklich Ernst genommen. Ich sollte den Tisch abräumen und hatte keine Lust dazu, meine Mutter schimpfte mit mir. Ich sollte doch auch mithelfen, schließlich aß und lebte ich hier auch. Normalerweise hätte ich keinen Ton von mir gegeben und es sofort erledigt. Aber ich hatte eben einen schlechten Tag.
Wütend sprang ich auf und rannte nach draußen in den Regen. Ich spürte nichts außer Wut und heißer Tränen, die mir über die Wangen liefen. Mama hatte so streng mit mir geredet und ich hatte ein schlechtes Gewissen. Aber dennoch warum konnten die das nicht machen? Ich hörte Robbie hinter mir her rennen, er verstand mich immer und wollte mir beistehen und mit mir wütend sein.

Ich saß vor dem kleinen Schuppen meiner Tante, in dem sie allen möglichen Kram lagerte. Robbie war durchnässt als ich ankam. Ich allerdings nicht. Es war merkwürdig, denn ich war den selben Weg gelaufen wie er. Der Weg war schlammig und es goss in Strömen. Ich kümmerte mich nicht weiter darum, doch Robbie beharrte auf diesem bizarren Bild. "Warum bist du nicht nass?" Verwirrt starrte er mich an. Und in dieser Sekunde war ich das erste Mal wütend auf ihn. Ich konnte nicht ahnen, dass diese Wut mit etwas Übernatürlichem zu tun hatte und sie nicht mehr ich selbst war. Über uns fing es heftig an zu blitzen. "Lass mich in Ruhe!", schrie ich ihn an. Robbie war so überrascht und verwirrt zu gleich, dass er einen Schritt zurück in den Regen machte. So hatte ich ihn noch nie angeschrien. Eigentlich müsste ich geschockt über mich selbst sein. Doch ich spürte nur diese Wut und diese Bauchkrämpfe. Ich krümmte mich und quiekte überrascht auf. Robbie drehte sich allerdings um und lief davon. Richtung Hintertüre.

Außerhalb meines Sichtfeldes machte meine Tante gemächlich die Türe auf und öffnete einen Regenschirm, als hätte sie alle Zeit der Welt. Robbie, plitschnass und weinend betrat stürmisch das Haus und lief an Tante Carolvorbei, die sich überrascht nach ihm umsah. Dann wurden ihre Augen groß und sie beeilte sich zu mir zu kommen. Beim Anblick der Blitze über uns wurde ihr Blick wissend. Ich sah ihren knallpinken Schirm auf mich zu kommen und wünschte sie wäre nicht aus dem Haus gekommen. Ich weinte, mein Bauch tat weh und diese Wut war so brennend das ich am Liebsten alles kaputt gemacht hätte. Ich wusste nicht warum sie kam und nicht Mama oder Papa. Oder beide. Aber nein sie kam.

Und sie sah mich und ging noch einen Schritt schneller. "Helen, Schätzchen. Was hast du?" Sie sah, wie meine Hand krampfhaft an meinen Bauch gepresst war und hockte sich neben mich. Dann sah auch sie das ich trockene Kleidung trug und die ganze Zeit über nicht nass wurde. Zu meiner großen Verwunderung überraschte sie dieser Anblick nicht. Sie löste sanft meine Hand von meinem Bauch und befasste ihn. Dann kam sie ganz nah und sah mit mit stechendem Blick in die Augen. "Beruhige dich. Es hört gleich wieder auf. Atme tief ein und wieder aus. Dann ist es vorbei." Sie sprach mit einer Stimme, die man mit kleinen Kindern sprach wenn sie große Angst vor Monstern unter ihrem Bett hatten. Doch ich war nicht klein dennoch beruhigte ich mich etwas und siehe da, die Bauchschmerzen gingen weg. Ich wurde stattdessen unendlich müde. Meine Tante musste mich ins Haus tragen, und legte mich in mein Bett. Für den Rest des Urlaubs hatte ich 39° Fieber, meine Eltern wachten bei mir und ich hatte mich mit Robbie versöhnt. Tante Carol wusste immer etwas, dass es mir besser ging. Sie musste eine Hexe sein, aber eine liebe. Sie half kranken Menschen mit ihren Zauberhänden. Da lag ich fast richtig, nur sie war keine Hexe und zu eurer Beruhigung auch keine Göttin sondern eine menschliche Frau mit Ahnungen und Kenntnissen.

Ich hätte mich mit ihr mehr befassen sollen, vielleicht hätte sie mir was über mich erzählen können. Ich meine mein anderes Ich. Nicht das ich, was mit ihrem besten Freund Pläne schmiedete sondern das ich was nun in dieses Camp gehen sollte. Aber wie gesagt, dieses Ereignis hatte ich verdrängt und nun wo ich hier bin, werde ich es eh lernen, was es mit mir auf sich hat.


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Zuletzt von Helen am Mo Jan 14, 2013 6:54 am bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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Daphne

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BeitragThema: Re: I RAN AWAY IN FLOODS OF SHAME   Mi Nov 21, 2012 12:36 am

Ich freu mich schon auf das folgende, denn dieser Text hat potenzial!!! ^^
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Helen
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BeitragThema: Re: I RAN AWAY IN FLOODS OF SHAME   Mi Nov 21, 2012 4:01 am

Dankeschön *___* Hab leider im Moment kaum Zeit und auch so nicht viele Ideen.


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Fynn

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BeitragThema: Re: I RAN AWAY IN FLOODS OF SHAME   Mi Nov 21, 2012 7:30 am

Mensch, Helen, ich liebe deinen Stil <3 Ich weiss schon, warum ich so gerne mit dir Poste *-* Der Text ist abartig genial <3
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Helen
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BeitragThema: Re: I RAN AWAY IN FLOODS OF SHAME   Mi Nov 21, 2012 7:34 pm

Oh mann dankeschön Fynn *___* Und ich liebe deinen Stil. <33
Ihr werdet bald etwas mehr von ihr lesen, momentan hab ich kaum Zeit zum Schreiben.
Tut mir leid. :S


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Daphne

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BeitragThema: Re: I RAN AWAY IN FLOODS OF SHAME   Sa Dez 01, 2012 12:52 am

Kein Problem: Ich freu mich schon drauf. Wink
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